Zeitschrift "Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung" (bzf)

Herausgegeben von Heinz-Helmut Lüger

Die Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung (bzf) verstehen sich als ein Informations- und Diskussionsforum, das den Erfahrungsaustausch mit anderen Institutionen der Fremdsprachenvermittlung und interessierten Fachvertretern anregen und vertiefen möchte. Willkommen sind Arbeiten zur wissenschaftlichen Fundierung der Fremdsprachenvermittlung und zur Beschreibung von Gegenwartssprachen. Im Zentrum stehen dabei vor allem Fragen, wie sie für das Lehren und Lernen von Fremdsprachen im Hochschulbereich von Bedeutung sind. Dies schließt landeskundliche und kulturwissenschaftliche Überlegungen ebenso mit ein wie Analysen sprachpolitischer Entwicklungen und Probleme.

Herausgeberbeirat:

Zofia Bilut-Homplewicz (Rzeszów), Stojan Bračič (Ljubljana), Uwe Dethloff (Saarbrücken), Una Dirks (Marburg), Ewa Drewnowska-Vargáné (Szeged), Hartmut E.H. Lenk (Helsinki), Valéria Molnár (Lund), Isabelle Mordellet-Roggenbuck (Freiburg), Stephan Stein (Trier), Grażyna Zenderowska-Korpus (Krakau)


Die 1977 gegründete Zeitschrift erscheint seit 2004 im Verlag Empirische Pädagogik in zwei Ausgaben:
Pro Jahr wird ein thematisch gebundenes Sonderheft (ISSN 1861-3632) herausgegeben.
Ab Heft 43/2005 sind laufende Hefte (ISSN 1861-3950) im Online-Format frei zugänglich.

Möchten Sie in der Zeitschrift publizieren, beachten Sie bitte die Autorenhinweise




Johannes Müller-Lancé (2016)

Trendsportmagazine in Deutschland und Frankreich
Eine medienlinguistische Analyse

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 23/2016
ISBN-13: 978-3-944996-29-5

708 Seiten, € 34,90

 

 

Trendsportmagazine gehören zu den wenigen Presseprodukten, die von der weltweiten Pressekrise nahezu ausgenommen sind. Diese Sonderstellung erklärt sich aus ihrer herausragenden Bedeutung als Werbeträger für die Sport- und Tourismus-Industrie. Am Beispiel von Windsurf- und Snowboardmagazinen in Deutschland und Frankreich zwischen 1981 bis 2016 wird gezeigt, wie sich der aufkommende und wieder abflauende Boom der beiden Sportarten sowie die allgemeine mediale Entwicklung auf Form und Inhalt der Magazine und insbesondere der darin auftretenden Textsorten ausgewirkt haben.

 

Aus dem Inhalt:

1. Einleitung: Trendsportmagazine in der Medienlandschaft

2. Trendsportarten – Definition und Entwicklung: Definition „Trendsport“ · Entwicklung der Trendsportarten Windsurfen und Snowboarden

3. Special Interest-Zeitschriften für Trendsportarten im Überblick: Kategorien von Zeitschriften · Funktionen der Special Interest-Presse · Präsentation der analysierten Zeitschriftentitel

4. Zeitschriftenanalyse I – Formalia, Bilder, Themen, Werbung: Formalia (Format, Papierqualität, Bindung, Anteile von Text/Bild/Werbung, Bildqualität) · Besonderheiten der Bildverwendung (incl. Werbung) · Themenverteilung

5. Zeitschriftenanalyse II – Textsorten: Zur Kategorisierung von Pressetextsorten · Kontaktorientierte Texte · Informationsbetonte Texte · Meinungsbetonte Texte · Auffordernde Texte · Instruierend-anweisende Texte · Rein unterhaltende Texte · Mischformen und Hyperstrukturen · Quantitative Verteilung der Textsorten im Kernkorpus

6. Zeitschriftenanalyse III – Entwicklung im sozioökonomischen Kontext: Formaler Stilwandel · Konvergenz mit anderen Medien · Anpassung an ökonomische Rahmenbedingungen · Selbstverständnis, Subkultur und Sprache · Kulturvergleich : deutschsprachige vs. französischsprachige Magazine

7. Zusammenfassung

 

 


Abdel-Hafiez Massud (Hrsg.) (2016)

Interkulturelle Argumentation im Kontext

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 22/2016
ISBN-13: 978-3-944996-22-6

164 Seiten, € 13,90

 

 

Der vorliegende Band präsentiert Beiträge zur Argumentation
und zum argumentativen Sprachgebrauch;
diese stellen nicht nur innovative theoretische Ansätze
zur Diskussion, sondern dokumentieren empirische
Studien, die auch den Aspekt der Kultur und deren
sprachlichen Ausdruck miteinbeziehen. Die Vielfalt der
Kontexte, in denen argumentativer Sprachgebrauch
Verwendung findet und untersucht wird, soll zur Weiterentwicklung
der Analyse interkultureller Argumentationsprozessse
beitragen.


Aus dem Inhalt:
● Abdel-Hafiez Massud: Einführung
● Vahram Atayan / Daniele Moretti: Flankierende Argumentationsverfahren
in Sprachvergleich und Übersetzung
– Eine Studie am Beispiel des französischen Markers même
● Almut Schön / Yue Liu: „dass die chinesen alles besser können“ – Argumentationsverläufe
in deutsch-chinesischen Gesprächen
● Abdel-Hafiez Massud: Argumentrealisierung und Entschuldigung in der Unternehmenskommunikation
– Am Beispiel von Antworten auf Online-Beschwerden
● Joanna Szczęk: Zwischen rationaler Argumentation und Höflichkeit – Ein Beitrag zur
Kunst des Argumentierens in deutschen Absageschreiben auf Bewerbungen
● Ewa Drewnowska-Vargáné: Argumentative Definitionstopoi in einem internationalen
Pressediskurs
● Marcelina Kałasznik: Bewerten und Argumentieren in polnischen und deutschen
Pressetexten über bekannte Personen


Zenderowska-Korpus, G. (Hrsg.) (2015)

Phraseologie und kommunikatives Handeln

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 21/2015
ISBN-13: 978-3-944996-15-8

328 Seiten, € 19,90

Aus dem Inhalt:

•    G. Zenderowska-Korpus: Einleitung
•    A. Lyp-Bielecka: Das antike Erbe in der deutschen, englischen und polnischen  Phraseologie
•    E. Drahota-Szabó: Zur Übersetzbarkeit der ungarischen Realien-Phraseologismen
•    M. Biszczanik: Parömiologische Geschlechtsspezifika zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit
•    C. Schatte: Pragmatische Phraseologismen als Mittel der Figurenrede
•    K. Šichová: Passen Faust und Auge zusammen? Phraseologische faux amis im deutsch-tschechischen Vergleich
•    M. Plominska: Formelhaftigkeit deutscher und polnischer Rechtstexte am Beispiel des Vertrags
•    L.M. Grzesiak: Routineformeln und (k)ein Wörterbuch. Konzeption für die Modellierung lexikographischer Daten
•    J. Szczek / A. Gondek: Gott bewahre! – Uchowaj Boze! Kommunikative Formeln mit dem Lexem Gott / Bóg im Deutschen und im Polnischen
•    A. Pozlewicz: Die Operationspartikel auch in Sprichwörtern
•    W. Miodek: Geflügelnamen und phraseologische Wendungen im Deutschen, Polnischen und Spanischen
•    H.H. Lüger: Idiomatik als stilistische Ressource
•    D. Olszewska: „Lassen Sie mich eine kleine Schleife machen..." – Musterhaftigkeit und Varianz in wissenschaftlichen Texten
•    G. Zenderowska-Korpus: Phraseologismen in journalistischen Kleintexten am Beispiel deutscher und polnischer Horoskope


Lenk, H. E. H. / Suomela-Härmä, E. (Hrsg.) (2014)

Höflichkeit in Textsorten

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 20/2014
ISBN-13: 978-3-944996-11-0

176 Seiten, € 14,90

Aus dem Inhalt:

• C. Ghezzi / C. Andorno: Vagueness markers as politeness strategies
in an ltalian radio phone-in show
• H.-H. Lüger: Maledicere et delectare? Unhöflichkeit als Persuasions-
und Unterhaltungsstrategie
• E.W.B. Hess-Lüttich: Höfliche Hähnchenkämpfe. Zur medialen Inszenierung
politischer Legitimation (anhand der Medientextsorte TV-Talk)
• N. Auhtola: "Sie können doch nicht irgendwie einfach nur anrufen."
Gesichtsbedrohende Elemente und Handlungen im Polizeinotruf
• R. Ajanki: How to be polite in Finnish? L2-learners' strategies in formal
e-mail-messages
• C. Ehrhardt: Die Höflichkeit des Witzes und der Witz der Höflichkeit.
Überlegungen zum Verhältnis von (Un-)Höflichkeit und dem Witz
als Textsorte
• G. Held: Facebook, facework, face? … und warum das Höflichkeitsparadigma
in den Social Media zu kurz greift

 

 


Erzsébet Drahota-Szabó (2013)

Realien − Intertextualität – Übersetzung

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 19/2013
ISBN-13: 978-3-941320-97-0

288 Seiten, € 19,90

Aus dem Inhalt:
Im Sinne des kulturzentrierten Verständnisses literarischer Übersetzung rückt die Frage der Wahl zwischen Verfremdung und Domestikation noch mehr ins Zentrum übersetzungswissenschaftlicher Studien. Somit werden im vorliegenden Buch Übertragungsmöglichkeiten kulturspezifischer sprachlicher Elemente erläutert und in der Relation Ungarisch-Deutsch exemplarisch aufgezeigt. Da die Realien-Phraseologismen im kulturellen Makrodiskurs kohärenzbildend wirken und in literarischen Texten als kulturell gebundene intertextuelle Elemente dienen, wird besonders auf ihre Übertragungsmöglichkeiten fokussiert.


Andrea Rössler (Hrsg.) (2013)

Standards interkultureller Kompetenz für Fremdsprachenlehrer

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 18/2013
ISSN 1861-3632, ISBN  978-3-941320-92-5
204 Seiten, € 14,90

Andrea Rössler:Standards interkultureller Kompetenz für Fremdsprachenlehrer
Lies Sercu:Lehrerausbildungsprogramme für den interkulturellen Fremdsprachenunterricht.Eine Suche nach Prinzipien für ihre Neugestaltung
Carola Surkamp:Interkulturelles Lernen im Literaturunterricht.
Die vergessenen Lehrkompetenzen in der Ausbildung von Fremdsprachenlehrenden
Adelheid Schumann:Critical Incidents in der Fremdsprachenlehrerausbildung.
Zum Einsatz interkultureller Trainingsverfahren in der Hochschule
Vasco da Silva:Interkulturelles Lernen mit kritischen Fallgeschichten.
Erfahrungsbasiertes Lernen im Anschluss an einen Auslandsaufenthalt während des Lehramtsstudiums
Nadine Rentel:Der Erwerb sprachlicher und interkultureller Kompetenz im universitären Französischunterricht.Zum Nutzen des Einsatzes deutscher und französischer Werbeanzeigen
Rainer Bendick:Mehr als ein deutsch-französischer Perspektivwechsel.
Welche Möglichkeiten bietet das deutsch-französische Schulge­schichtsbuch für interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht und in der Ausbildung von Fremdsprachenlehrern?
Gabriele Berkenbusch / Doris Fetscher:Portico 1.0. – Ein E-Portfolio zum interkulturellen Lernen während eines Auslandsaufenthalts.Möglichkeiten und Grenzen der Selbstevaluierung
Dagmar Abendroth-Timmer / Mark Bechtel / Thierry Chanier / Maud Ciekanski:Grenzüberschreitendes Blended-Learning
Zur Förderung interkultureller Kompetenz in der universitären Französischlehrerausbildung
Christiane Fäcke:Anbahnung interkultureller Kompetenzen in der Lehramtsausbildung?Überlegungen zu Möglichkeiten und Grenzen des Europäischen Sprachenportfolios für Sprachlehrende in Ausbildung (EPOSA)


Krista Segermann (2012)                                              

Fremdsprachendidaktik alternativ –Ein Dialog zwischen Theorie und Praxis

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 17/2012
ISSN 1861-3632, ISBN  978-3-941320-75-8
152 Seiten, € 14,90

Änderungshinweis (!):
Die Server-Adresse für die
Elektronische Lexiko-Grammatik lautet:
www.kristasegermann.de

Das Buch ist für angehende und praktizierende Lehrer, für die Ausbildung und Fortbildung ebenso wie für die persönliche Weiterbildung von Lehrenden geschrieben. In einem Dialog zwischen praxisorientierter Theorie und reflektierter Praxis diskutiert die Autorin als universitäre Fremdsprachendidaktikerin mit ihren fiktiven Gesprächspartnern aus der Praxis in sieben Diskussionsrunden jeweils ein spezifisches fremdsprachendidaktisches Problemfeld, das für die konkrete Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts von zentraler Bedeutung ist.

Die Probleme werden allerdings dadurch in eine ungewohnte Beleuchtung gerückt, dass die bekannten Lösungsmöglichkeiten des fremdsprachendidaktischen mainstream einem Alternativkonzept, dem sog. Jenaer Baustein-Konzept, gegenüber gestellt werden. Es orientiert sich an einer der kommunikativen Sprachverwendung verpflichteten Spracherwerbstheorie, die – so die These – das Lernziel der fremdsprachlichen Kommunikationsfähigkeit der schulischen Verwirklichung näher rücken und somit der Praxis des hier speziell behandelten Französischunterrichts, aber auch dem Fremdsprachenunterricht allgemein einen heilsamen Motivationsschub bescheren könnte.


Martin Luginbühl / Stefan Hauser (Hrsg.). (2010)

MedienTextKultur
Linguistische Beiträge zur kontrastiven Medienanalyse

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 16
ISSN 1861-3632, ISBN  978-3-941320-17-8, 216 S., € 17,90

Stefan Hauser / Martin Luginbühl:Medien – Texte – Kultur(en)
Anmerkungen zur kontrastiven Medienanalyse aus linguistischer Perspektive
Kirsten Adamzik:Texte im Kulturvergleich. Überlegungen zum Problemfeld in Zeiten von Globalisierung und gesellschaftlicher Parzellierung
Eva Martha Eckkrammer:Kontrastive Medientextologie und die historische Dimension – eine theorisch-methodische Auslotung
Birte Bös:People’s voices. Eine diachrone Betrachtung persönlicher Zitate in der britischen Presse
Heiko Girnth / Sascha Michel:Rapid Response. Eine neue Form des Wahlkampfs im Internet
Luisa Gutiérrez Ruiz und Hartmut E. H. Lenk:Schwarze Hexe sucht männliches Wesen der Nacht! Subkulturelle Kontaktanzeigen im Gothic-Magazin Orkus
Stefan Hauser:Zum Problem des Vergleichens von Medientexten aus kulturkontrastiver Perspektive.Methodologische Überlegungen und exemplarische Analyse
Martin Luginbühl:Sind Textsorten national geprägt? Nachrichtensendungen im Vergleich


Andrea Bachmann-Stein / Stephan Stein (Hrsg.). (2009)

Mediale Varietäten
Gesprochene und geschriebene Sprache und ihre
fremdsprachendidaktischen Potenziale

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 15
ISSN 1861-3632, ISBN  978-3-941320-15-4, 340 S., € 22,90

Andrea Bachmann-Stein / Stephan Stein:Mediale Varietäten und Fremdsprachendidaktik – Zur Einführung
Heinz-Helmut Lüger:Authentische Mündlichkeit im fremdsprachlichen Unterricht?
Wolfgang Imo:Welchen Stellenwert sollen und können Ergebnisse der Gesprochene-Sprache-Forschung für den DaF-Unterricht haben?
Stephan Stein:Modalpartikeln im gesprochenen und geschriebenen Deutsch
Andrea Bachmann-Stein:Textsortenlinguistik und Fremdsprachendidaktik
Nicole Marx / Dorothee Meer:Analyse von Wortbildungsprodukten in der Schule
Inge Pohl:Zur Semantisierung okkasioneller Kontaminationen
Günter Schmale:Phraseologische Ausdrücke als Bestandteil des Fremdsprachenerwerbs
Patrick Schäfer:Nähesprachliche Syntax und Lexik im Französischunterricht. Möglichkeiten zur Förderung mündlicher Kompetenzen
Mathilde Hennig:Syntaktische Relationen in Nichtsätzen
Michael Hoffmann:Die Sprache der Sportberichterstattung im Varietätenfeld des Deutschen
Elvira Topalovic:Sprache, Grammatik und Emotion. E-Mails und SMS im DaF-Unterricht
Sandra Hansen:Verwaltungssprache in Erpresserbriefen
Christina Gansel:Textsorten und soziale Systeme. Warum Stellenangebote im Kleid der Werbung daherkommen


Patrick Schäfer (Hrsg.). (2009)

E-Learning im Fremdsprachenunterricht – ein Praxisbuch

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 14
ISSN 1861-3632, ISBN  978-3-941320-14-7, 252 S., € 17,90

Patrick Schäfer:E-Learning im Fremdsprachenunterricht. Zur Einführung
Jochen Strathmann:Schulischer Fremdsprachenerwerb im Blended Learning-Verfahren.E-Learning für den Italienisch- und Spanischunterricht nach der Methode EuroCom
Andreas Grünewald:Öffnung des Lehrwerksunterrichts durch Software und aufgabenorientierte Internetnutzung
Heide Schrader:Tout va bien – Unterrichtsbegleitendes Sprachtraining mit Multimedia
Manfred Overmann:Didaktische Reflexionen zur Lektüre und Produktion von  Hyper-Texten im Unterricht
Sebastian J. Dorok:Von MTV ins Klassenzimmer – Möglichkeiten und Grenzen produktiven und rezeptiven Einsatzes von Podcasts im Englischunterricht
Jürgen Wagner / Verena Heckmann:Virtueller Klassenraum zum Nulltarif – Schritt für Schritt zum eigenen BlogFolio
Patrick Schäfer:Interaktive Lern- und Übungsseiten selbst erstellen
Byrte Oetting Phulpin:Ein spannendes Unternehmen: Landeskunde durch Neue Medien. „Sarkolène“ oder die französische Präsidentschaftswahl 2007
Jutta Verena Gilmozzi:Neue Medien in der Lehrerausbildung für das Fach Französisch


Heinz-Helmut Lüger / Andrea Rössler (Hrsg.). (2008)

Wozu Bildungsstandards? Zwischen Input- und
Outputorientierung in der Fremdsprachenvermittlung


Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 13
ISBN 978-3-937333-96-0, ISSN 1861-3632, 244 S., € 17,90

Die Bildungsstandards für die erste Fremdsprache haben seit ihrer Veröffentlichung 2003/04 zu beträchtlichen Umorientierungen in der Fremdsprachenvermittlung geführt, sie gelten heute als Auftakt für eine neue Ära, die mit dem Etikett „Standard- und Kompetenzorientierung“ verbunden ist.

Aus dem Inhalt:
Andrea Rössler / Heinz-Helmut Lüger:Zur Einführung
Wolfgang Zydatiß:Kulturelle Inhalte, Mediation zwischen Sprachsystem und Sprachhandeln, Kritikfähigkeit – auch im Fremdsprachenunterricht
Andrea Rössler:Standards ohne Stoff? Anmerkungen zum Verschwinden bildungsrelevanter Inhalte aus den curricularen Vorgaben für den Französisch- und Spanischunterricht
Inez De Florio-Hansen:Wer hat Angst vor Bildungsstandards? Überlegungen zur Kompetenz-, Aufgaben- und Inhaltsorientierung
Krista Segermann:Output-Orientierung und Inhaltsmotivierung – ein integrativer unterrichtsmethodischer Lösungsansatz
Stephan Breidbach:Fremdsprachliche Kompetenzen jenseits der Standardisierbarkeit
Christiane Fäcke:Fiktionalität im Fremdsprachenunterricht, Kompetenzorientierung und Bildungsstandards: Widerspruch oder Ergänzung?
Peter Jandok / Bernd Müller-Jacquier:Interkulturelle Kompetenzen im Fremdsprachenunterricht: Ein wissens- und strategiebezogenes Instrument zur Lehrwerkanalyse
Uwe Dethloff:Bildungsstandards und Bologna-Prozess. Die Reform des Lehramtsstudiums Französisch, Italienisch und Spanisch
Heinz-Helmut Lüger:,Integrierte Fremdsprachenarbeit‘ und Standards in der Lehrerbildung. Widersprüchlichkeiten und Defizite
Christoph Schneider / Rainer Bodensohn:Curriculare Standards der fremdsprachlichen Lehrerbildung in der Praxis – Empirische Erkenntnisse 


Günter Schmale (Hrsg.). (2007)

Communications téléphoniques II :
Conversations en contexte professionnel et institutionnel
Un corpus de transcriptions


Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 12
ISBN-13: 978-3-937333-66-3, ISSN 1861-3632, 208 S., mit CD, € 19,90

Der zweite Band der Communications téléphoniques stellt Aufnahmen (auf einer beiliegenden CD-ROM) und Transkriptionen von 26 Dienstleistungsgesprächen (Anrufe bei einem Lampengroßhändler, beim Arzt, Physiotherapeuten, Bäcker, Fleischer usw.) sowie von 20 Gesprächen in, zwischen oder mit Institutionen, insbesondere einer Schule, zur Verfügung. Die authentischen Gespräche von bis zu 14 Minuten Länge behandeln vielfältige professionelle und institutionelle Themen wie Auskunft einholen und erteilen, einen Termin vereinbaren, ein Problem behandeln, sich beschweren, etwas bestellen, auf einem Anrufbeantworter beim Arzt um einen Hausbesuch bitten usw. Ebenso reichhaltig sind die Beteiligungskonstellationen in den Gesprächen: Professorin – Studentin, Direktor – Sekretärin, Kollege – Kollegin, Verkäufer – Kunde, Arzt – Patient, Bürgermeisterin – Bürgerin usw. Das Korpus kann deshalb für Forscher aus verschiedenen Bereichen mit den unterschiedlichsten Interessen als Untersuchungsgrundlage dienen.


Günter Schmale (Hrsg.). (2007):

Communications téléphoniques I : Conversations privées
Un corpus de transcriptions


Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 11
ISBN-13: 978-3-937333-50-2, ISSN 1861-3632, 232 S., mit CD, € 19,90

Das vorliegende Sonderheft umfasst 23 Transkriptionen privater französischer Telefongespräche, deren Aufnahmen auf einer beiliegenden CD ROM zur Verfügung stehen. Die durchweg authentischen Konversationen bieten eine breite Palette unterschiedlicher Themen (Essen, Gesundheit, Eheprobleme, Kontaktpflege, Ausbildung, Einladung usw.), Beteiligungskonstellationen (Kinder, Erwachsene, Familie, Freunde, Bekannte) und konversationeller Phänomene (Sprecherwechselorganisation, Turnkonstruktion, Nebensequenzen, Verstehensprobleme, Erzählungen, Lachen usw.). Das Korpus bietet deshalb Material für unterschiedlichste Forschungsansätze, sowohl für die romanistische Gesprächs-, Diskurs-, Dialog- und Konversationsanalyse als auch für eher im syntaktischen oder semantischen Bereich angesiedelte Untersuchungsinteressen. Insbesondere stellt es aber authentisches Material für die Herausarbeitung realistischer Dialogmodelle (z. B. Telefonieren) für den Fremdsprachenunterricht zur Verfügung.


Hartmut E. H. Lenk (Hrsg.). (2011)

FINNLAND – Geschichte, Kultur und Gesellschaft

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 10

2., erweiterte und aktualisierte Auflage (1. Auflage 2006)
ISBN 978-3-941320-69-7, ISSN 1861-3632, 588 S., € 29,90

Seit Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA-Studien, bei deren ersten drei Finnland in der Gesamtrangliste jeweils Platz 1 belegte, ist das Land in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gelangt. Zuvor wusste man in den deutschsprachigen Ländern nur vergleichsweise wenig über den Partner im Nordosten Europas. Deutschland hingegen spielte für Finnland schon seit Luthers Zeiten eine wichtige Rolle. Seit dem zweiten Weltkrieg hat Finnland eine atemberaubende Entwicklung vom Agrarstaat zu einer modernen Dienstleistungsgesellschaft vollzogen, in der die Bildung eine wichtige Rolle spielt.
Autorinnen und Autoren aus Finnland und Deutschland gehen in diesem Band dem finnischen Erfolgsgeheimnis auf den Grund. Neben den Beziehungen zu den deutschsprachigen Ländern stehen dabei das Schulwesen, der Deutschunterricht und die Germanistik, aber auch aktuelle Entwicklungen in der finnischen Kultur und Gesellschaft im Mittelpunkt.


Dirk Siepmann (Hrsg.). (2006)
Wortschatz und Fremdsprachenlernen

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 9
ISBN-10: 3-937333-31-2, ISSN 1861-3632, 272 S., € 19,90

In den meisten Publikationen zum Thema ,Wortschatzlernen' wird dieser Gegenstandsbereich isoliert betrachtet. Allenfalls wird nach dem Beitrag des Hörens und Lesens zum Wortschatzzuwachs gefragt, nur selten dagegen nach dem Zusammenhang zwischen Wortschatzlernen und den produktiven Fertigkeiten des Sprechens, Schreibens und Übersetzens.Der vorliegende Band möchte ein Stück weit mit dieser Tradition brechen. Es geht den hier versammelten Autoren zwar auch um die Wortschatzaneignung „an sich“; in erster Linie verfolgen sie aber das Ziel, die zentrale Rolle der Wortschatzaneignung im Fremdsprachenlernprozess und die komplexen Wechselwirkungen zwischen der Beherrschung des „Vokabulars“ und anderen fremdsprachlichen Fertigkeiten herauszustellen.

Aus dem Inhalt:

Dirk Siepmann:Zur Einführung
John D. Gallagher:Foreign Language Vocabulary Learning
Krista Segermann:Ein fremdsprachenunterrichtliches Reformkonzept auf lexiko-grammatischer Grundlage
Inez De Florio-Hansen:Vom Umgang mit Wörtern Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Fremsprachenstudierenden
Antje Stork:Vokabellernen – aber wie? Eine empirische Untersuchung zur Effizienz von vier ausgewählten Vokabellernstrategien
Dirk Siepmann:Phraseology and Second-language Writing: A Contrastive Interlanguage Analysis and Implications for Teaching


Isabelle Mordellet-Roggenbuck (2010)
Phonétique du français – Théorie et applications didactiques

2., durchgesehene und korrigierte Auflage (1. Auflage 2005)
Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 8
ISBN: 978-3-941320-41-3, ISSN 1861-3632, 128 S., € 12,90

Das vorliegende Sonderheft wendet sich an Studierende der Romanistik im Grund- und Hauptstudium, insbesondere an zukünftige Lehrer und Lehrerinnen aller Schulstufen – von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe. Gleichermaßen ist es als Grundlage für universitäre Einführungskurse und zum Selbststudium geeignet. Der Band führt in leicht zu­gänglicher französischer Sprache in die Grundkenntnisse der Phonetik und Phonologie des Französischen als Fremdsprache ein. In jedem Kapi­tel folgen nach einer eher theo­retischen Erörterung Anwendungs- und Re­flexionsübungen sowie Vorschläge für den schulischen Einsatz. Die ersten Kapitel beschäftigen sich mit Begriffsbestimmungen und mit der Rolle einer adäquaten Aussprache in der mündlichen Kommunikation (Hörverständnis und prosodische Strukturen eingeschlossen). Die weiteren Kapitel widmen sich einzelnen Lauten und ihren artikulatorischen Merkmalen, der phonetischen Umschrift (API), den Besonderheiten sog. Nasalvokale, der liaison und dem Schwa-Laut.


Die Autorin
Isabelle Mordellet-Roggenbuck ist Professorin für Fachdidaktik der Romanischen Sprachen an der Universität Duisburg-Essen. Langjährige Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich Fremdsprachenlernen und -lehren an den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Hannover, Hildesheim, Bremen, Koblenz-Landau.


Heinz-Helmut Lüger / Rainer Rothenhäusler (Hrsg.). (2004)
Linguistik für die Fremdsprache Deutsch

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 7
ISBN-10: 3-937333-14-2, ISSN 1861-3632, 292 S., € 19,90

Ohne Frage stellt die deskriptive Linguistik für das Fach Deutsch als Fremdsprache eine zentrale Bezugswissenschaft dar. Das impliziert jedoch nicht, daß in der Sprachwissenschaft diskutierte Modelle, Methoden, Fragestellungen unkritisch und uneingeschränkt auf die Dozenten- oder Lehrer-Ausbildung übertragbar wären.
Die vorliegenden Beiträge versuchen, die Rolle der Linguistik aus unterschiedlichen Perspektiven näher zu beleuchten und insbesondere den Nutzen für die Lösung häufiger Lehr- und Lernprobleme aufzuzeigen. Im einzelnen werden folgende Themen behandelt: die Rechtschreibung (St. Merten), Fragen der Ausspracheschulung (B. Andreas), Probleme der Grammatik-Vermittlung, insbesondere der Pluralmarkierung (M. Walter). Es schließen sich an: Beiträge zur Wort- und Konstruktionsbedeutung (B. Handwerker, K. Madlener, M. Möller) sowie zur Bedeutung von Idiomatik in der Fremdsprachenvermittlung (H.H. Lüger). Einen weiteren Schwerpunkt bilden Aspekte textspezifischen Wissens: die Funktion der Text- und Textsortenforschung (St. Stein), Ansätze eines textorientierten DaF-Unterrichts (W. Franke) und Möglichkeiten zur Nutzung der Konversationsanalyse (G. Schmale). Der Band wendet sich an ein sprachwissenschaftlich interessiertes Publikum, insbesondere an studentische Leser aus dem Bereich Deutsch als Fremd-/ Zweitsprache sowie an Dozenten, Lehrer, Lektoren im In- und Ausland, die mit Fragen der Aus- und Weiterbildung und mit alltäglichen Vermittlungsproblemen der Fremdsprache Deutsch befaßt sind.

Aus dem Inhalt:
Heinz-Helmut Lüger / Rainer Rothenhäusler:Zur Einführung
Stephan Merten:Rechtschreibung im DaF-Unterricht – leichter oder schwerer?
Anmerkungen zur neu geregelten deutschen Orthographie
Beate Andreas:Phonetische Interferenzen. Eine Feldstudie mit chinesischen DeutschlernerInnen
Maik Walter:Grammatisches Hintergrundwissen für DaF. Oder warum Philosophen nicht die besseren Mediziner sind
Brigitte Handwerker / Karin Madlener / Max Möller:Wortbedeutung und Konstruktionsbedeutung.Die Adjektiv-Partizip-Opposition aus der Perspektive des Deutschen als Fremdsprache
Heinz-Helmut Lüger:Idiomatische Kompetenz - ein realistisches Lernziel?
Thesen zur Phraseodidaktik
Stephan Stein:Texte, Textsorten und Textvernetzung.
Über den Nutzen der Textlinguistik (nicht nur) für die Fremdsprachendidaktik
Wilhelm Franke:Überlegungen zu einem textorientierten DaF-Unterricht
Günter Schmale:Kommunikative Kompetenz durch Fremdsprachenunterricht?
Zum fremdsprachendidaktischen Nutzen der Konversationsanalyse