Marcelina Kałasznik & Joanna Szczęk (Hrsg.)

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung 2017 (Sonderheft 25):

Intra- und interlinguale Zugänge zum kulinarischen Diskurs II

Sonderheft 25

19,90

Bibliographische Angaben

Herausgeber Joanna Szczęk
Marcelina Kałasznik
Band/Heft Sonderheft 25
Erscheinungsjahr 2017
ISBN-13 978-3-944996-46-2
ISBN-10 3-944996-46-1
ISSN 1861-3632
Seiten ca. 278
Sprache Deutsch
Bindung Softcover

Inhaltsverzeichnis

Die seit einiger Zeit beobachtbare intensive Beschäftigung mit dem Kulinarischen, auch im wissenschaftlichen Bereich, zeugt von einem stets wachsenden Interesse an dieser Thematik. Dies bleibt nicht ohne Einfluss auf die Entwicklung der Forschung verschiedener Disziplinen, darunter auch im Bereich der Geisteswissenschaften. Diese Entwicklungsrichtung, viel, oft und gerne übers Essen zu sprechen, kann nicht verwundern, da es sich hier um ein Grundbedürfnis des Menschen handelt, das nunmehr salonfähig geworden ist. Es unterliegt keinem Zweifel, dass das Essen einen integralen Bestandteil der Kultur bildet, deswegen ist die Vertiefung und Verbreitung von Wissen über andere Esskulturen, auch über das Verständnis von Gastlichkeit eine gute Grundlage dafür, Aufgeschlossenheit gegenüber Vertretern anderer Kulturen aufzubauen und Verständnis für das Fremde zu wecken.

Aus dem Inhalt:
Einleitung der Herausgeberinnen
I. Intra- und interlinguale Zugänge zur kulinarischen Lexik:
• Ileana-Maria Ratcu / Ioan Lăzărescu: Bezeichnungen von Küchenutensilien und Gefäßen in siebenbürgischen Urkunden
• Dominika Janus: Zum Zusammenhang von Kulinarischem und Thanatologischem in deutschen Komposita
II. Onomastische Analysen des Kulinarischen:
• Marta Turska: Deutschlands feinste Küche. Zum funktionalen Ausbau der Speisebezeichnungen
• Michael Reichelt: Die Küche als Namenspatron für deutsche Oikodomonyme
III. Intra- und interlinguale Zugänge zur Phraseologie mit kulinarischen Komponenten:
• Gudrun Bukies: „Alles Banane“ – Deutsche Trophotismen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und kulturhistorischer Geschehnisse und sensorischer Repertoires
• Elzbieta Dziurewicz: Da haben wir den Salat. Eine korpusbasierte und lexiko-grafische Analyse von Phraseologismen mit der Gemüsesorte als Komponente
• Hanna Stypa: Brot in Kultur und Sprache – am Beispiel des Deutschen und Polnischen
IV. Translatorische Zugänge zum Kulinarischen:
• Lukas Mayrhofer: Pasteten, Schmarren oder Pofesen? Zur Übersetzungsproblematik mittelalterlicher Speisenamen anhand von clamirre und gîselitze im Meier Helmbrecht
• Olena Bezzubova / Viktoriya Bilytska / Olga Dzykovych / Lesia Ivashkevych / Anja Lange / Nataliia Moisieieva: Erfahrungsbericht aus einem praktischen Übersetzungsworkshop zum Thema „Kulinarische Texte“
• Katarzyna Siewert-Kowalkowska: Werbung für Lebensmittel. Einige Bemerkungen zur Übersetzung deutscher Werbeslogans ins Polnische
V. Wahrnehmungsperspektiven des Kulinarischen:
• Michael Szurawitzki: Lexikologische Analysen der farblichen Deskriptionen chinesischer Speisen
• Przemysław Staniewski: Geschmack und smak – sprachliche Aspekte der gustatorischen Wahrnehmung im Deutschen und Polnischen
• Elzbieta Pawlikowska-Asendrych: Zum Begriff des Geschmacks in der Metaphorisierung der Bewertungsausdrücke. Eine kontrastive deutschpolnische Analyse