Die Reihe "Erziehungswissenschaft" wird von Prof. Dr. Reinhold S. Jäger und apl. Prof. Dr. Urban Lissmann herausgegeben.


Jana Seidel (2012)

Transferkompetenz und Transfer
Theoretische und empirische Untersuchung zu den
Wirksamkeitsbedingungen betrieblicher Weiterbildung


Bildung, Arbeit, Beruf und Beratung, Bd. 3
ISBN 978-3-941320-72-7
328 S., € 32,90

Hinweis: Dieses Buch ist ausschließlich über den Buchhandel beziehbar


Eine Investition in betriebliche Weiterbildung ist erst dann wirksam, wenn sie zu tatsächlichen Veränderungen der Mitarbeiterleistungen führt. Vorgesetzte und Mitarbeiter beklagen jedoch oft, dass ein Transfer, d. h. die Anwendung des in der Weiterbildung erworbenen Wissens am Arbeitsplatz, nicht bzw. nur unzureichend gelingt. In der vorliegenden Studie wird diese Lücke zwischen Wissen und tatsächlicher Anwendung zumindest in Teilen erklärt. Ausgangspunkt bildet die Annahme, dass eine individuell ausgeprägte Transferkompetenz die notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Transfer darstellt. Auf der Grundlage einer Verknüpfung von Ansätzen der klassischen, eher kognitiv ausgerichteten Transferforschung mit neueren Ansätzen der Kompetenzforschung wird ein theoretisches Modell zur Erklärung von Transfer entwickelt. Basierend auf diesem Modell wird im Anschluss ein Messinstrument entwickelt und validiert, mit dem die Transferkompetenz in einer Längsschnittstudie im Unternehmen erfasst und deren Eigenschaften und Einflussfaktoren untersucht werden.


Susanna Roux & Jutta Schmiedt (2010)

Kurze Geschichte der Pädagogik für Einsteiger


Erziehungswissenschaft, Bd. 31
ISBN 978-3-941320-43-7
84 S., 12,90 €


Historische Betrachtungen der Pädagogik ermöglichen Informationen und Reflexionen über
► gesellschaftspolitische Bedingungen für Erziehung und Bildung,
► anthropologische Grundlagen (u. a. Menschenbilder),
► Erziehungs- und Bildungsziele, -prinzipien, -vorstellungen,
► die Organisation und Entwicklung institutionalisierter Erziehung und Bildung
in unterschiedlichsten Epochen.

Interessant ist es, die historischen Beispiele auf aktuelle Fragestellungen zu beziehen. So können gegenwärtige Ziele von Erziehung und Bildung neu bewertet werden.
Der vorliegende Band bietet einen schnellen, kompakten Überblick und Einstieg zur Geschichte der Pädagogik von der Antike bis zur Gegenwart. Dabei werden jeweils zentrale Vertreter der Epochen, ihre pädagogischen Grundannahmen, ihr Werk vorgestellt (u. a. Sokrates, Platon, Comenius, Locke, Rousseau, Humboldt, Herder, Montessori, Petersen). Literaturempfehlungen regen zur weiteren Vertiefung an.


Jäger, R. S., Nenniger, P., Petillon, H., Schwarz, B. & Wolf, B. (Hrsg.). (2010)
Empirische Pädagogik 1990 – 2010
Eine Bestandsaufnahme der Forschung in der Bundesrepublik Deutschland

Bd. 2: Institutionenbezogene empirische pädagogische Forschung

Erziehungswissenschaft, Bd. 30
ISBN 978-3-941320-48-2
304 S., 29,90 €


Mit diesem Band wird der Versuch unternommen, die von Ingenkamp, Jäger, Petillon und Wolf herausgegebene Bestandsaufnahme der empirischen Pädagogik von 1970 bis 1990 um weitere 20 Jahre fortzuschreiben. Diese Bestandsaufnahme erfolgt aus Gründen und unter Einschränkungen, die bereits seinerzeit relevant waren, die sich in der Folge aber auch neu oder in anderer Form ergeben. Entwicklungen im Bereich der pädagogischen Praxis, der theoretischen paradigmatischen Betrachtungsweisen in der Erziehungswissenschaft und der Theoriebildung, aber auch in der Gestaltung der pädagogischen Forschung haben veränderte Standpunkte, Betrachtungs- und Vorgehensweisen mit sich gebracht, die für die letzten beiden Dekaden prägend waren.

In diesem 2. Band werden in chronologischer Reihenfolge Forschungsergebnisse, -methoden und -perspektiven zu den zentralen Institutionen des deutschen Bildungssystems zusammengeführt. Die hierbei behandelten Themen sind:
►  Elementarbereich
►  Primarbereich
►  Sekundarbereich
►  Berufs- und Wirtschaftspädagogik
►  Erwachsenenbildung / Weiterbildung
►  Situation von Pädagog(inn)en und Lehrenden


Jäger, R. S., Nenniger, P., Petillon, H., Schwarz, B. & Wolf, B. (Hrsg.). (2010)
Empirische Pädagogik 1990 – 2010
Eine Bestandsaufnahme der Forschung in der Bundesrepublik Deutschland

Bd. 1: Grundlegende empirische pädagogische Forschung

Erziehungswissenschaft, Bd. 29
ISBN 978-3-941320-30-7
244 S., 25,90 €

Mit diesem Band wird der Versuch unternommen, die von Ingenkamp, Jäger, Petillon und Wolf herausgegebene Bestandsaufnahme der empirischen Pädagogik von 1970 bis 1990 um weitere 20 Jahre fortzuschreiben. Diese Bestandsaufnahme erfolgt aus Gründen und unter Einschränkungen, die bereits seinerzeit relevant waren, die sich in der Folge aber auch neu oder in anderer Form ergeben. Entwicklungen im Bereich der pädagogischen Praxis, der theoretischen paradigmatischen Betrachtungsweisen in der Erziehungswissenschaft und der Theoriebildung, aber auch in der Gestaltung der pädagogischen Forschung haben veränderte Standpunkte, Betrachtungs- und Vorgehensweisen mit sich gebracht, die für die letzten beiden Dekaden prägend waren.

In diesem Band 1 werden Themen behandelt, welche sich als grundlegend für die empirisch pädagogische Forschung erwiesen haben und die zugleich methodische Implikationen angehen. Die hierbei behandelten Themen sind:
►  Empirische Methoden
►  Pädagogische Diagnostik
►  Vergleichende Leistungsstudien
►  Steuerung und Verwaltung im Bildungswesen
►  Medien
►  Entwicklung der Erziehungswissenschaft anhand der Kommission Bildungsorganisation, -planung, -recht (KBBB) und der AEPF-Arbeitsgemeinschaft empirisch pädagogischer Forschung.


Schwarz, B., Nenniger, P. & Jäger, R. S. (Hrsg.). (2010).

Erziehungswissenschaftliche Forschung – nachhaltige Bildung.
Beiträge zur 5. DGfE-Sektionstagung "Empirische Bildungsforschung"/
AEPF-KBBB  im Frühjahr 2009


Erziehungswissenschaft, Bd. 28
ISBN 978-3-941320-25-3
492 S., 49,90 €

Eine Aussage über den aktuellen Stand der Bildungsforschung kann aufgrund seiner sprunghaften Entwicklung nur unvollkommen bleiben. Der vorliegende Sammelband gibt jedoch eine Orientierung: Er enthält Beiträge der Tagung der Sektion Empirische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Landau 2009. Sie spiegeln zusammen den aktuellen Zustand der Bildungsforschung in seiner thematischen Breite und methodischen Vielfalt wider. Dazu gehören forschungsmethodische und diagnostische Aspekte ebenso wie das Verfolgen von Bildungsverläufen, die Entwicklung und Innovation in pädagogischen Einrichtungen, didaktische und instruktionelle Aspekte des Lernens, Fragen zur Kompetenzentwicklung sowie zum derzeitigen Stand der Ausbildung von Lehrkräften.

Da hierbei zugleich eine thematische Vielfalt genauso wie eine Palette unterschiedlicher Perspektiven sichtbar werden, wird sowohl die forschungsthematisch und -methodisch interessierte als auch die anwendungsorientierte Leserschaft angesprochen.


Michaela Gläser-Zikuda (Hrsg.). (2010)

Lerntagebuch und Portfolio aus empirischer Sicht

Erziehungswissenschaft, Bd. 27
ISBN 978-3-941320-32-1
184 S., € 19,90


Lerntagebuch- und Portfolioansatz erfahren nun schon seit geraumer Zeit ein starkes Interesse bei Lehrenden in Schulen, Hochschulen sowie in der Lehrerbildung, Fort-  und Weiterbil­dung. Vielfältige innovative Beispiele sind in der Zwischenzeit in der Praxis entwickelt und erfolgreich implementiert worden. In der empirischen Forschung ist eine zunehmende Zahl an Untersuchungen zu Lerntagebüchern und Portfolios im deutschsprachigen, aber auch interna­tionalen Raum zu verzeichnen. Die Forschungsbemühungen tendieren dabei in zwei Richtun­gen: Einerseits wird Forschung über Lerntagebücher und Portfolios durchgeführt, andererseits wird Forschung mit Hilfe von Lerntagebüchern und Portfolios zur Analyse von Lehr-Lern­prozessen umgesetzt.

Die in diesem Band versammelten acht Beiträge thematisieren Lerntagebücher bzw. Portfo­lios in diversen Kontexten (Schule, Hochschule, Lehrerbildung), bei verschiedenen Zielgrup­pen (Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Studierenden, Promovierenden), mit unterschiedlichen Zielsetzungen (Dokumentation und Analyse, Intervention und Evalu­a­tion), in mehreren Formaten (Papierform, elektronisch, strukturiert, geschlossen, offen) sowie viel­fältigen forschungsmethodologischen Ansätzen (qualitativ, quantitativ, Kombination ver­schiedener Verfahren) auf. Der Band versteht sich als Beitrag zur aktuellen Diskussion zum Lerntagebuch- und Portfolioansatz aus empirischer Sicht.


Anna Maria Keller (2009)

Bildung in der frühen Kindheit
16 Bundesländer im Vergleich

Erziehungswissenschaft, Bd. 26
ISBN 978-3-941320-08-6
180 S., € 19,90


(Hinweis: Dieses Buch ist ausschließlich über den Buchhandel beziehbar)

Bildungsforschung ist im Trend. Das ist nicht neu. Der Sputnik-Schock hatte bereits in den 1970er Jahren eine Welle der Forschung und Förderung verursacht.  Nach der politischen Wende und dem PISA-Schock entdeckt Deutschland die Bedeutung der frühen Kinderjahre als bildungspolitisches Topthema wieder. Alle 16 Bundesländer haben daher Pläne, Programme, Empfehlungen für die Bildungsarbeit im Elementarbereich entwickelt. Die Schriften unterscheiden sich in Umfang und Inhalt, sind mehr oder weniger konkret in ihren Umsetzungsvorschlägen für die pädagogische Praxis. Das vorliegende Buch vergleicht diese Fülle an Material, indem es die Aspekte in den Focus rückt, die Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit bedeuten. Welche Aspekte dies sein können, klärt ein theoretischer Teil. Parteipolitische Fragestellungen werden nicht berücksichtigt. Die 16 Pläne, Programme und Empfehlungen stellen gerade in ihrer Vielzahl eine Bereicherung für die Bildungsarbeit im Elementarbereich dar. Pädagogische Fachkräfte sollten unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einem bestimmten Bundesland, von dieser Vielfalt in ihrer pädagogischen Praxis profitieren.


Matthias Molt (2008)

Erweiterte Kompetenzen durch neigungsorientierten Schulsport an Hauptschulen?

Erziehungswissenschaft, Bd. 25
ISBN 978-3-937333-90-8
316 S., € 30,90


(Hinweis: Dieses Buch ist ausschließlich über den Buchhandel beziehbar)

Der weitere Bestand der „Bildungsinstitution“ Hauptschule wird bildungspolitisch und bildungswissenschaftlich kontrovers diskutiert. Verschiedene bildungspolitische Strömungen versuchen über die Eingliederung der Hauptschule bspw. in die Realschule indirekt durch eine Prestigeerhöhung auch eine Erhöhung der Kompetenzen der Schüler zu erreichen. Unterschiedliche bildungswissenschaftliche Förderungen gehen in eine andere Richtung, z. B., dass an Hauptschulen kleinere Klassen mit integrierter sozialpädagogischer Betreuung geführt, verstärkt Unterrichtsinhalte mit kulturellen und sozialen Wertvorstellungen angeboten, oder vermehrt Maßnahmen zur Förderung von kognitiven, sozialen und persönlichen Ressourcen kontinuierlich durchgeführt werden. Das Hauptanliegen dieser Veröffentlichung ist es, die Verbesserung der beruflichen Handlungskompetenz von Schülern der Hauptschule mittels zusätzlichem und neigungsorientiertem Schulsport empirisch in einer Evaluationsstudie zu belegen.


Behrens, U. (2001)

Teleteaching is easy!?
Pädagogisch-psychologische Qualitätskriterien und Möglichkeiten der Qualitätskontrolle für Teleteaching-Projekte


2. Auflage
Erziehungswissenschaft 4
ISBN-10: 3-931147-79-7, ISBN-13: 978-3-931147-79-2
297 S., € 30,90

1. Preis LERNTEC 2000

Neue Informations- und Kommunikationstechnologien – Schlagwort Multimedia – besitzen ein hohes Entwicklungspotenzial im Bereich auf Weiterbildung. Teleteaching und Business-TV in unterschiedlichen Formen der Realisierung werden einen Schwerpunkt bilden. Erste eigene Evaluationsstudien belegen, dass Technikzentrismus vorherrscht und (medien-) didaktische Anforderungen häufig nur unzureichend beachtet werden. Was aber macht ein im Sinne von Lernerfolg und Transfer „gutes“ Teleteaching-Projekt aus und wie lässt sich die Qualität feststellen, bewerten und sichern? Das sind die zentralen Fragen der vorliegenden Arbeit. Dazu stellt sie die pädagogischen und psychologischen Grundlagen für Teleteaching dar und entwickelt daraus ein Qualitätsraster. Anhand dieses theoretisch und empirisch gestützten Qualitätsrasters lassen sich zum einen beschreibende und evaluative, aber auch konstruktive und prospektive Strategien realisieren. Als Erhebungs- und Kontrollinstrument im Rahmen einer Evaluation liefert es die Grundlagen für eine Optimierung der Bildungsmaßnahme. Der konstruktive Aspekt liegt in der Beachtung der Qualitätskriterien während der Entwicklung und dem Design von Teleteaching.


Andreas Frey (1999)
Erzieherinnenausbildung gestern – heute – morgen
Konzepte und Modelle zur Ausbildungsevaluation


Erziehungswissenschaft 1
ISBN-10: 3-931147-76-2, ISBN-13: 978-3-931147-76-1


Andreas Frey (2008)

Kompetenzstrukturen von Studierenden
in der ersten und zweiten Phase der Lehrerbildung
Eine nationale und internationale Standortbestimmung

Erziehungswissenschaft 23
ISBN 978-3-937333-58-8
250 S., € 24,90

Im Rahmen der Diskussion internationaler Vergleichsstudien zu den Kompetenzen von Schülern steht auch die Lehrerbildung auf dem Prüfstand. In diesem Buch wird kritisch hinterfragt, ob angehende Lehrpersonen über die erforderlichen Kompetenzen verfügen und die Lehrerbildung mit der in Deutschland üblichen Zweiphasigkeit die „richtigen“ Kompetenzen, möglichst auch auf hohem Niveau, entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Entwicklung eines Beurteilungsinstrumentes zur Erfassung von beruflichen Kompetenzen von Lehrpersonen sowie die Spiegelung der Ergebnisse deutscher Lehramtsstudierenden und Referendare mit jenen von Studierenden des Lehrerberufs aus der Schweiz, Österreich, Italien und Polen, die teilweise über ein anderes Lehrerbildungssystem verfügen.


Angela Gastager, Tina Hascher & Herbert Schwetz (Hrsg.). (2007)

Pädagogisches Handeln:
Balancing – zwischen Theorie und Praxis.
Beiträge zur Wirksamkeitsforschung in pädagogischpsychologischem Kontext


Erziehungswissenschaft 24
ISBN 978-3-937333-61-8
240 S., € 24,90

Das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis ist nach wie vor ungeklärt. Dennoch muss sich die Pädagogik um die Klärung des Theorie-Praxisbezugs bemühen. Die vielfach diskutierten Positionen, Theorie wirke direkt auf Praxis oder praktisches Handeln müsse theoriegeleitet erfolgen müssen kritisch hinterfragt werden. Mit der im Titel gewählten Metapher des Balancing soll zum Ausdruck gebracht werden, dass der Einflussgrad theoriegeleiteten Argumentierens auf reflektiertes praktisches Handeln im Hinblick auf personen- und situationsadäquates Handeln in der Praxis variiert. Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die unterschiedliche Positionen des Theorie-Praxisbezugs vorstellen und diskutieren.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes thematisieren vier Felder pädagogischen Handelns, nämlich „Unterricht“ (Rolf Dubs, Philippe Patry, Josef Thonhauser, Alfred Weinberger, Sieglinde Weyringer), „Schul- und Unterrichtsentwicklung“ (Eric Patry, Franz Riffert und Andreas Paschon, S.V. Subramanian, Herbert Schwetz), „Studium und Lehrerbildung“ (Hermann Astleitner, Ferdinand Eder und Franz Hofmann, Tina Hascher, Christiane Spiel et al.) und „Intervention und Beratung“ (Angela Gastager, Meinrad Perrez, Kestutis Pukelis). In jedem Handlungsfeld werden je spezifische Blickwinkel auf die Beziehungen zwischen Theorie und Praxis eröffnet.


Sabine Gries, S. (2004)

Kompetenzentwicklung Live
Erlebnis Lernen und das Feedback der Pferde


Erziehungswissenschaft 19
ISBN-10: 3-937333-05-3, ISBN-13: 978-3-937333-05-2
214 S., € 24,90


In der heutigen Zeit brauchen wir Kompetenzen, um auf unvorhersehbare Herausforderungen reagieren zu können. Was sind Kompetenzen und wie können sie entwickelt werden? Was bedeutet Kompetenzentwicklung im Rahmen der Berufsausbildung? Das Buch ist gegliedert in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Beginnend mit der Herleitung des Begriffes Kompetenz wird über die Systematisierung der Teilkompetenzen unter Berücksichtigung anthropologischer, psychologischer, pädagogischer, motologischer und systemisch-konstruktivistischer Hintergründe das Modell der Selbstorganisationskompetenz entwickelt.
Der praktische Teil beinhaltet die Umsetzung und Evaluierung einer erlebnispädagogischen Lehr-Lernform mit dem Ziel der Kompetenzentwicklung. Das Außergewöhnliche daran: Pferde werden als Medium eingesetzt, um Verhaltensweisen bewusst erlebbar zu machen. Das Feedback der Pferde ist authentisch, offen und ehrlich und die direkte körperliche Erfahrung mit dem Pferd ermöglicht rasche Einsichten und Aha-Erlebnisse.


Reinhold S. Jäger (2004)

Von der Beobachtung zur Notengebung
Diagnostik und Benotung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Mit einem Beitrag von Urban Lissmann
5. überarbeitete und ergänzte Auflage
Erziehungswissenschaft 9
ISBN-10: 3-937333-04-5, ISBN-13: 978-3-937333-04-5
273 S., € 21,90

Nationale wie internationale Studien zeigen: Die diagnostische Kompetenz ist für Lehrkräfte eine äußerst wichtige. Sie wird als Basisvoraussetzung für die Benotung in allen Bereichen von Aus-, Fort- und Weiterbildung angesehen. Das Buch geht von der Frage aus, wie der Leser selbst urteilt. Es wird sodann die Frage angegangen, wie jeder Einzelne seine Fehler bei der Beobachtung und der Beurteilung reduzieren kann. Hierzu werden klassische methodische Zugänge, wie mündliche und schriftliche Prüfungen, sowie moderne Zugänge, wie Testverfahren und Portfoliobeurteilungen, diskutiert und kritisch durchleuchtet. Am Ende wird die Frage beantwortet: Wie gelangt man von Beobachtungen zu Noten. Der Band ist als Lehrbuch konzipiert. In jedem Kapitel finden sich Übungen, Beispiele zur Verdeutlichung, Reflexionen und Wiederholungen sowie weiterführende Literatur. Ein umfangreiches Sachwortregister erschließt den Inhalt. Mit einem Beitrag von Urban Lissmann.


Reinhold S. Jäger (2007)

Beobachten, beurteilen und fördern!
Lehrbuch für die Aus-, Fort- und Weiterbildung


Erziehungswissenschaft 21
ISBN 978-3-937333-54-0
400 S., € 29,90


Die diagnostische Kompetenz ist für alle Arten von Lehrkräften äußerst wichtig. Sie wird als Basisvoraussetzung für die Förderung von Lernenden und die Bewertung sowie Benotung von Lernleistungen in allen Bereichen von Aus-, Fort- und Weiterbildung angesehen. Deshalb setzt sich dieses Buch mit dem Beobachten, Beurteilen und Fördern auseinander.
Das Buch geht von der Frage aus, wie der Leser selbst beobachtet und urteilt. Es wird sodann gefragt, wie jeder Einzelne seine Fehler bei der Beobachtung und der Beurteilung reduzieren kann. Darüber hinaus interessiert, welche einzelnen Kompetenzen für das Diagnostizieren und Fördern notwendig sind. Hierzu werden klassisch-methodische Zugänge, wie mündliche und schriftliche Prüfungen, sowie moderne Zugänge, wie Testverfahren, Portfolio und Lerntagebuch, diskutiert und kritisch durchleuchtet. Immer steht die Frage an – und wird auch beantwortet –, wie die jeweils gewonnenen Daten für Zwecke der Förderung genutzt werden können. Am Ende des Buchs wird die Frage beantwortet: Wie gelangt man von Beobachtungen zu Noten?
Der Band ist als Lehrbuch konzipiert. In jedem Kapitel finden sich Übungen, Beispiele zur Verdeutlichung, Reflexionen und Wiederholungen sowie weiterführende Literatur. Ein umfangreiches Sachwortregister erschließt den Inhalt für den Quereinstieg.


Sophie Koch (2007)

Zweisprachigkeit bei Vorschulkindern mit Migrationshintergrund

Erziehungswissenschaft 22
ISBN 978-3-937333-55-7
130 S., € 15,90



Das Thema Migration ist derzeit so aktuell wie nie in den letzten Jahren. Die Ergebnisse von Pisa haben gezeigt, welche Auswirkungen fehlende integrative Maßnahmen im deutschen Schul- und Ausbildungssystem auf den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben. Die gesellschaftliche Benachteiligung dieser Kinder wird in den verschiedenen Lebensbereichen immer wieder sichtbar. Ein wichtiger Bestandteil ihrer eigenen persönlichen Identität ist die Zweisprachigkeit. Sie bietet Chancen, bereitet aber immer wieder Probleme, die in verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel dem gesellschaftlichen Prestige der Erstsprache oder der monolingualen Orientierung deutscher Bildungseinrichtungen ihre Ursache finden.
Das vorliegende Buch widmet sich den Rahmenbedingungen des Erst- und Zweitspracherwerbs von Vorschulkindern mit Migrationshintergrund. Dabei spielen Bedingungsfaktoren der sozialen Integration ebenso eine Rolle wie neurologische Voraussetzungen oder Hypothesen zum kindlichen Spracherwerb. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Auswirkungen von Bilingualität auf die Phonetik, Semantik und Grammatik der Kinder in ihrer Zweitsprache Deutsch. Im Zentrum steht hierbei die Frage, wie man erwerbsbedingte Sprachauffälligkeiten von einer spezifischen Sprachentwicklungsstörung abgrenzen kann. Im Zusammenhang damit wird auch über die Rolle der Erstsprache für den erfolgreichen Zweitspracherwerb bei Migrantenkindern diskutiert. Darauf basierend stellt das Buch Voraussetzungen für die logopädische Diagnostik und mögliche therapeutische Ansätze für die Förderung und Sprachtherapie mit zweisprachigen Kindern vor. Zuletzt werden Grundprinzipien elementarer Sprachförderung genannt und für die Arbeit mit Migrantenkindern spezifiziert. Dabei gilt es, besonders die Anforderungen an die ErzieherInnen bei dieser Aufgabe zu erkennen und Konzepte für deren Weiterbildung auf dem Gebiet der Bilingualität zu entwerfen.


Körner, P. (1997)

Personalentwicklungscontrolling als zentrales Instrument des Weiterbildungsmanagements


Erziehungswissenschaft 3
ISBN-10: 3-931147-55-X, ISBN-13: 978-3-931147-55-6
291 S., € 30,90


Die übergeordnete Forderung, dass der ‚richtige‘ Beschäftigte zur ‚richtigen‘ Zeit mit der ‚richtigen‘ Qualifikation und der ‚richtigen‘ Motivation am ‚richtigen‘ Arbeitsplatz ist, hat das Personalentwicklungsinstrument Weiterbildung zu einem der wichtigsten im Unternehmen gemacht.
Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit bestand darin, durch die Verzahnung von betrieblicher Weiterbildung und Personalinnovationen die Effizienz von Entscheidungen bei der Bestimmung von zu vermittelnden Weiterbildungsinhalten in Unternehmen zu ermitteln und diese mit Hilfe des Einsatzes neuer Technologien abzusichern und auszubauen.


Nicole Lorenz (2004)

Optimierung von Lernen und Lerntransfer durch Selbstorganisation
Praktische Lerngestaltanalysen und Gestaltungsempfehlungen


Erziehungswissenschaft 18
ISBN-10: 3-937333-03-7, ISBN-13: 978-3-937333-03-8
121 S., € 20,90



Selbstgesteuerte Lernen und  Lerntransfer stellen zwei wichtige Bedingungen für eine effiziente Weiterbildung dar. Beide Erfolgskriterien werden in der Praxis jedoch kaum berücksichtigt.
Neuere theoretische Ansätze zum Lerntransfer sind rar. Zudem wird selbstgesteuertes Lernen häufig lediglich als Gegensatz zur Fremdsteuerung verstanden, anstatt die Selbstorganisation des Lernenden in den Vordergrund zu stellen. Mit der Theorie der Selbstorganisation wird eine neue Sichtweise der Selbststeuerung sowie des Lerntransfers vorgestellt. Lernen und Lerntransfer sind immer selbstgesteuert und beruhen stets auf einem Optimum von Erstmaligkeit (Wahrnehmung von neuen Informationen) und Bestätigung (Verknüpfung von erworbenen Informationen mit dem vorhandenen Wissen).
Auf der Basis der Theorie der Selbstorganisation werden Interviews mit Weiterbildungsteilnehmern durchgeführt und Lerngestaltanalysen erstellt. Ziel ist es, Gestaltungsempfehlungen für das Lernen und den Lerntransfer zu vermitteln. Diese werden auf den Lernenden selbst, das Lernfeld sowie das berufliche Umfeld bezogen.


Susanna Roux & Jutta Schmiedt (2004)

Geschichte der Pädagogik kompakt

Erziehungswissenschaft 17
ISBN 978-3-941320-43-7

 



Historische Betrachtungen der Pädagogik ermöglichen Informationen und Reflexionen über
►  gesellschaftspolitische Bedingungen für Erziehung und Bildung,
►  anthropologische Grundlagen (u. a. Menschenbilder),
►  Erziehungs- und Bildungsziele, -prinzipien, -vorstellungen,
►  die Organisation und Entwicklung institutionalisierter Erziehung und Bildung
in unterschiedlichsten Epochen.

Interessant ist es, die historischen Beispiele auf aktuelle Fragestellungen zu beziehen. So können gegenwärtige Ziele von Erziehung und Bildung neu bewertet werden.
Der vorliegende Band bietet einen schnellen, kompakten Überblick und Einstieg zur Geschichte der Pädagogik von der Antike bis zur Gegenwart. Dabei werden jeweils zentrale Vertreter der Epochen, ihre pädagogischen Grundannahmen, ihr Werk vorgestellt (u. a. Sokrates, Platon, Comenius, Locke, Rousseau, Humboldt, Herder, Montessori, Petersen). Literaturempfehlungen regen zur weiteren Vertiefung an.


Peter Nenniger, Reinhold S. Jäger, Andreas Frey & Marold Wosnitza (1998)

Advances in Motivation
Proceedings of the 5th International Conference of Motivation


Erziehungswissenschaft 7
ISBN-10: 3-931147-82-7, ISBN-13: 978-3-931147-82-2
150 S., € 16,90


Motivationsforschung hat sich im letzten Jahrzehnt bereichsspezifisch erweitert. Zum traditionellen leistungsorientierten Paradigma sind weitere Konzepte gestoßen: Insbesondere im deutschsprachigen Raum ist es die Interessensforschung und in den osteuropäischen Ländern ist es die Handlungsregulationstheorie. Diese drei großen Konzepte und ihre gegenseitigen Verbindungen aufzuzeigen sowie ihren Anwendungsbezug zu verschiedenen Formen des Lernens zu diskutieren, war das Ziel der International Conference on Motivation. In diesem Buch werden ausgewählte Beiträge publiziert.


Karin Schleider (2000)

Verhaltensmodifikation bei Verhaltensstörungen im Jugendalter
Ein Beispiel pädagogischer Evaluationsforschung anhand eines handlungstheoretisch fundierten Praxismodells


Erziehungswissenschaft 10
ISBN-10: 3-933967-28-7, ISBN-13: 978-3-933967-28-2
97 S., € 14,90


Verhaltensstörungen im Jugendalter stellen eine besondere Herausforderung für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen dar. In der vorliegenden Arbeit wird im Rahmen eines handlungstheoretisch fundierten Praxismodells beispielhaft die Planung, Durchführung und Evaluation eines Verhaltenstrainings für Jugendliche mit ausgeprägten Verhaltensstörungen, speziell im Bereich des Sozialverhaltens, dargestellt. Die Intervention basiert im wesentlichen auf Methoden der Verhaltensmodifikation. Das Training erstreckt sich insgesamt über ca. 40 Wochen (incl. jeweils vier Wochen Prä- und Posttest). Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass die gewählten Methoden der Verhaltensmodifikation das pädagogische Handeln derart unterstützen, dass es zu deutlichen Verhaltensverbesserungen kommt. Somit erweist sich ihr besonderer Stellenwert für die pädagogische Praxis mit verhaltensgestörten Jugendlichen. Andererseits zeigt das Projekt, dass das gewählte Metamodell für die wissenschaftliche Evaluation professionellen Handelns im Sinne angewandter Forschung in der Heil- und Sonderpädagogik von Vorteil ist.


Herbert Schwetz (2003)

Die Klasse macht den Unterschied
Mehrebenenanalytische Untersuchung der Effekte von Unterricht


Erziehungswissenschaft Bd. 15
ISBN-10: 3-933967-81-3, ISBN-13: 978-3-933967-81-7
410 S. € 39,90


Dieses Buch beschäftigt sich mit der schwierigen Frage von Veränderungen in Schule und Unterricht aus systemischer Sicht.
Weiters wird der Frage nachgegangen, wodurch die Schulleistung aus Mathematik in der Grundschule oder in der Sekundarstufe I beeinflusst sein könnte. Sind es individuelle und/oder familiäre Variablen, die den Ausschlag geben? Oder sind schulische Faktoren relevanter? Oder ist gar die Schulkasse oder die Schule ein wichtiger Faktor?
Aus systemischen Perspektive wird begründet, dass Schulklassen und Schulen eigene Entitäten darstellen, denen ein wichtiger Stellenwert für das schulische Leben und auch für mathematische Lernprozesse zukommt. Die Existenz und die Wirkung von Schulklassen auf Schulleistungen aus Mathematik wird mit der Mehrebenenanalyse an drei verschiedenen Datensätzen nachgewiesen. In Abwandlung des Befundes von Mortimore aus den 80er Jahren könnte man sagen, dass die Schulkasse, die Schüler besuchen, einen Einfluss auf die Leistungen hat.
Dieser Teil des Buches wendet sich an die interessierten Forscher. Das Buch bietet aber auch zahlreiche Ideen, wie der Mathematikunterricht nach TIMSS interessanter und wirkungsvoller gestaltet werden könnte. Dieser Teil des Buches wendet sich an neugierige Lehrer, Lehreraus- und -fortbildner, die nach Ideen für Veränderung von mathematischen Lernprozessen Ausschau halten.


Andrea Stephan (2009)

Erziehen – aber wie?
Erziehen kann man lernen


3. korrigierte Auflage
Erziehungswissenschaft 14
ISBN-978-3-941320-18-5
176 S., € 16,90


Was tun, wenn man zuhause einen „Zappelphilipp“ hat, die Kinder dauernd streiten, aggressiv sind und somit Unruhe in die Familie, den Kindergarten oder die Schule bringen? Verhaltensauffälligkeiten, Erziehungs- und Lernschwierigkeiten beschäftigen Eltern, Erzieherinnen und LehrerInnen gleichermaßen. Dabei verlieren sie oft den positiven Blick auf die Kinder. Die Kommunikation mit den Kindern wird zunehmend schwerer, man hat das Gefühl, überhaupt nicht mehr zu ihnen durchzudringen. Das muss aber nicht sein.
Das im Buch aus wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitete MonteBaRo-Erziehungsprogramm gibt praktische Hinweise zur Verbesserung der Kommunikation und Beziehung zu den Kindern. Darüber hinaus klärt es auf und fördert die kindliche Entwicklung. Was dem Erwachsenen an Selbstkontrolle, Zielorientierung und an der Fähigkeit zur Konsequenz fehlt, spiegelt sich im Verhalten der Kinder. Daher ist der Ausgangspunkt immer die Persönlichkeit des Erwachsenen.
Teilnehmer der MonteBaRo-Seminare bewerten den kompetenten Rat und die Führung zur Eigenerkenntnis äußerst positiv.


Silke Traub (1997)

Freiarbeit in der Realschule
Analyse eines Unterrichtsversuchs


Erziehungswissenschaft 2
ISBN-10: 3-931147-56-8, ISBN-13: 978-3-931147-56-3
275 S., € 24,90


In der Unterrichtsforschung ist die Theorie der Freiarbeit noch nicht in genügendem Maße entfaltet. Untersuchungen zum Einsatz und zur Wirksamkeit von Freiarbeit in der Unterrichtspraxis sind derzeit noch eine Seltenheit, obwohl Freiarbeit in reformpädagogischer Tradition steht und die Bildungspläne nachhaltig diese Lernform befürworten.
Die an der Handlungsforschung orientierte Arbeit berichtet über den mehrstufigen Prozeß der Einführung, Erprobung, Überprüfung und Modifizierung eines Konzepts der Freiarbeit. Es werden ein für die Sekundarstufe mögliches Stufenkonzept in strukturierter Form vorgestellt, Hinweise zur Herstellung von Materialien gegeben und einige Materialien präsentiert.


Susanne Viernickel (2000)

Spiel, Streit, Gemeinsamkeit
Einblicke in die soziale Kinderwelt der unter Zweijährigen


Erziehungswissenschaft 11
ISBN-10: 3-933967-31-7, ISBN-13: 978-3-933967-31-2
277 S., € 26,90


Kinder brauchen Kinder, um Spielideen umzusetzen, voneinander zu lernen und sich aneinander zu messen. Dass auch sehr junge Kinder vom regelmäßigen Zusammensein profitieren können und welcher Art die Erfahrungen sind, die Kleinkinder miteinander machen, zeigt dieses Buch. Auf der Grundlage von über 45 Stunden Videomaterial beinhaltet es detaillierte Analysen des Interaktionsgeschehens in Kleinkindgruppen und beschreibt die Vielfalt der Themen, über die Kleinkinder miteinander in Kontakt treten und die sie in ihren Interaktionen teilen können. Eine Zusammenschau einschlägiger Literatur informiert umfassend über neue Erkenntnisse zum sozialen Verhalten und zur sozialen Interaktionskompetenz sehr junger Kinder sowie über konzeptuelle und theoretische Ansätze zur Bedeutsamkeit von Gleichaltrigenbeziehungen für die kindliche Entwicklung. Interessenten: Fachkräfte der Früh- und Vorschulpädagogik, Lehrende an Erzieherfachschulen, Fachhochschulen und Universitäten, Erziehungswissenschaftler, Entwicklungspsychologen, Verhaltensbiologen.


Marold Wosnitza (2000)

Motiviertes selbstgesteuertes Lernen im Studium
Theoretischer Rahmen, diagnostisches Instrumentarium und Bedingungsanalyse

Erziehungswissenschaft 5
ISBN-10: 3-931147-92-4, ISBN-13: 978-3-931147-92-1
334 S., € 31,90


Zu den zentralen Aufgaben der Hochschule gehört es, neben einer fachlichen Qualifizierung, die Selbstständigkeit, Selbstverantwortung und Selbsttätigkeit der Studierenden zu fördern. Um dies erreichen zu können, müssen die Bedingungen des selbstständigen oder selbstgesteuerten Lernens eines Individuums an der Hochschule bekannt sein.
Die vorliegende Studie soll hierzu einen Beitrag leisten. Ziel ist es zum einen, die theoretischen Grundlagen der individuellen Prozesse selbstgesteuerten Lernens zu identifizieren. Dabei wird herausgearbeitet, welche pädagogischen und psychologischen Aspekte und Prozesse beim individuellen selbstgesteuerten Lernen zu berücksichtigen sind und wie diese zusammenwirken. Zum anderen wurden diese theoretischen Überlegungen empirisch überprüft. Zur Erfassung der Daten wurden drei Instrumentarien entwickelt und validiert.


Marold Wosnitza (2007)

Lernumwelt Hochschule und akademisches Lernen

Erziehungswissenschaft 20
ISBN-13: 978-3-937333-53-3
356 S., € 49,90



Die deutsche Hochschule steht heute einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber, die nicht nur auf bildungspolitischer Ebene, sondern auch in der Öffentlichkeit selten so intensiv diskutiert wurden: Sei dies die Diskussion um die Qualität der Hochschule, die Diskussion um die Einführung und das Modell von Studiengebühren, die Diskussion um die Entstehung eines europäischen Hochschulraums unter dem Schlagwort „Bologna-Deklaration“ oder die Diskussion um die politische Zuständigkeit von Bund und Ländern in Fragen der Hochschulpolitik. All diese Entwicklungen haben Einfluss oder werden Einfluss haben, nicht nur auf die Strukturen der Hochschule, sondern auch auf das akademische Lernen. Insgesamt wird deutlich– und das zeigen auch eine Vielzahl empirischer Befunde, auf die im Rahmen dieser Arbeit eingegangen wird– dass die Lernumwelt ein entscheidender Faktor für das akademische Lernen zu sein scheint. Im Rahmen dieser Arbeit wird deshalb dieses komplexe Phänomen einer erziehungswissenschaftlichen Auseinandersetzung unterzogen. Zentral sind dabei die folgenden zwei übergeordneten Fragestellungen: a) Welche Lernumweltfaktoren sind von zentraler Bedeutung? b) Wie wirken diese Lernumweltfaktoren auf das akademische Lernen? Zur Analyse dieser Fragestellungen wird eine dreiperspektivische Zugangsweise gewählt: Erstens ein bildungspolitischer und historischer, zweitens ein theoretischer und drittens ein empirischer Zugang. In diesem dritten Zugang werden drei Studien dargestellt. In der ersten Studie „Die Wirkung der Lernumwelt ‚Deutsche Hochschule’ auf das akademische Lernen ausländischer Studierender“ wird anhand einer Stichprobe von Gaststudierenden der Frage nachgegangen, welche Lernumweltbedingungen an deutschen Hochschulen den Lernprozess positiv beziehungsweise negativ beeinflussen und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind. In der zweiten Studie „Die Wirkung von Lernumwelten auf das akademische Lernen im Lehramtsstudiengang“ wird anhand dreier Stichproben von Lehramtsstudierenden in Deutschland, Australien und Griechenland mit Hilfe eines zuvor entwickelten Instruments zum einen der Frage nachgegangen, wie diese Studierenden ihre Lernumwelt wahrnehmen und zum anderen, wie diese mit motivationalen, emotionalen, kognitiven und metakognitiven Faktoren des Lernens zusammenhängen. In der dritten Studie „Die Wirkung der Lernumwelt auf die Emotionen in einer Lehrveranstaltung – Eine Fallstudie“ werden die Studierenden einer Vorlesung bezüglich ihrer emotionalen Veränderungen im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Hinblick auf die Lernumweltbedingungen, die diese herbeiführen, analysiert


Marold Wosnitza, Andreas Frey & Reinhold S. Jäger (Hrsg.). (2004)

Lernprozess, Lernumgebung und Lerndiagnostik
Wissenschaftliche Beiträge zum Lernen im 21. Jahrhundert


Erziehungswissenschaft 16
ISBN-10: 3-937333-00-2, ISBN-13: 978-3-937333-00-7


Außerdem sind in der Zeitschrift EP folgende Themenhefte zu diesem Inhaltsbereich erschienen:

Abel, J. & Tarnai, C. (Hrsg.). (2004):
Interesse und Sozialisation.

Wosnitza, M. S. & Nenniger, P. (Hrsg.). (2001):
Selbstgesteuertes Lernen.

ZepF (Hrsg.). (2000):
Geschlechtsspezifische Interessen.