In: Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2019 – 12 (2):

Professionalisierung durch Portfolioarbeit

Ein Beitrag zur Erfassung der Reflexionskompetenz von Lehramtsstudierenden

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digitales Produkt

Inhalt

Ein wesentliches Ziel der Lehrerbildung ist die Förderung von Reflexionskompetenz angehender Lehrpersonen. In diesem Zusammenhang wird der Portfolioarbeit aus theoretisch-normativer Perspektive ein großes Potential zugeschrieben. In Anlehnung an bestehende Untersuchungen zur Wirksamkeit von Portfolioarbeit wurde die Reflexionskompetenz von 72 Lehramtsstudierenden mit Hilfe eines dreidimensionalen Modells auf Basis einer qualitativen Inhaltsanalyse von Portfoliodokumenten im Anschluss an die erste Praxisphase im Studium ermittelt. Die Ergebnisse stimmen mit bisherigen Forschungsarbeiten dahingehend überein, dass die Aussagen der Studierenden meist rein beschreibend bleiben. Im Rahmen einer stärker differenzierenden Auswertung können aber Bereiche identifiziert werden, in denen das Reflexionsniveau vergleichsweise höhere Stufen erreicht. Insbesondere dann, wenn die Studierenden obligatorisch dazu aufgefordert werden, praktische Erfahrungen mit theoretischen Inhalten zu verknüpfen, erreichen sie höhere Stufen im Reflexionsniveau.

Schlagwörter: Lehrer*innenbildung – Portfolio – Professionalisierung – Reflexionskompetenz

Bibliographische Angaben

Der Beitrag ist in folgendem Heft erschienen
Verlag empirische Pädagogik (Hrsg.)
2019

Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2019 – 12 (2) [digital]

14,90

Autor*innen Jana Stender
Niclas Schaper
Christoph Vogelsang
Christina Watson
Band/Heft 2
Erscheinungsjahr 2019
Jahrgang 12
ISSN 1867-2779
Seiten 181-206
Sprache Deutsch
Dateiformat DRM-freies Portable Document Format (.pdf)