In: Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2019 – 12 (2):

Pädagogische Vorerfahrungen als Lernvoraussetzungen vor dem Praxissemester

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Inhalt

Pädagogische Tätigkeiten bieten Lehramtsstudierenden vor und während ihres Studiums informelle Lerngelegenheiten und können so zur Entwicklung professioneller Kompetenz beitragen (Kunter et al., 2011). Sie sind für fortgeschrittene Studierende und im Kontext von Praxisphasen jedoch bislang wenig und zudem methodisch unterschiedlich erforscht. In der vorliegenden Untersuchung wurden mittels Fragebogen die pädagogischen Vorerfahrungen von n = 258 Lehramtsstudierenden im Master differenziert erfasst und deren Bedeutung aus Studierendensicht erfragt. Die Ergebnisse zeigen einen hohen Anteil an Studierenden mit pädagogischen Vorerfahrungen vor Beginn des Praxissemesters, aber auch große Unterschiede im Fachbezug, in Dauer und Umfang sowie ein breites Spektrum an ausgeübten Tätigkeiten. Die Bedeutung für das Praxissemester aus Studierendensicht liegt vor allem in pädagogischem Wissen und Fähigkeiten, die durch diese Erfahrungen gewonnen werden konnten. Konsequenzen für die Lehrerbildung, aber auch für die empirische Erfassung der Vorerfahrungen in weiterer Forschung werden diskutiert.

Schlagwörter: Fachdidaktik – Lehrerbildung – pädagogische Vorerfahrungen – Praxisphasen

Bibliographische Angaben

Der Beitrag ist in folgendem Heft erschienen
Verlag empirische Pädagogik (Hrsg.)
2019

Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2019 – 12 (2) [digital]

14,90

Autor*innen Daniela Neuhaus
Band/Heft 2
Erscheinungsjahr 2019
Jahrgang 12
ISSN 1867-2779
Seiten 207-228
Sprache Deutsch
Dateiformat DRM-freies Portable Document Format (.pdf)