Pädagogische Hochschule Heidelberg - Institut für Weiterbildung (Hrsg.) (2009)

Perspektiven zur pädagogischen Professionalisierung (76):

Interkulturelle Lernbegleitung von Migrantenschülerinnen und -schülern

12,90

Bibliographische Angaben

Herausgeber Pädagogische Hochschule Heidelberg - Institut für Weiterbildung
Band/Heft 76
Erscheinungsjahr 2009
ISBN-13 978-3-941320-01-7
ISBN-10 3-941320-01-7
Seiten 97
Sprache Deutsch
Bindung Softcover

Inhaltsverzeichnis


Editorial

Maria Böhmer
Bildung - der Schlüssel für Integration


Beiträge

Ingrid Dietrich und Sylvia Selke
Das Interkulturelle Kompetenzzentrum

Gerald Schreck von Reischach und
Interkulturelle Lernbegleitung im Grundschulbereich

Ingrid Dietrich
Begleiten statt ausgrenzen

Agnieszka Salek-Schwartze
Eine Chance für Schüler und künftige Lehrer

Ingrid Dietrich und Sylvia Selke
"Fit in Deutsch"

Paul Richter
Migranteneltern als Bündnispartner für den Schulerfolg

Ulrike Süss
Bildungsnetzwerk Hochschule, Schule und Kommune: Das Modell der Weinheimer Bildungskette


Beschreibung der Beiträge

Das Interkulturelle Kompetenzzentrum

Ingrid Dietrich und Sylvia Selke

Die Autorinnen berichten über ihre Arbeit im interkulturellen Kompetenzzentrum des Instituts für Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und die Entwicklung einer Konzeption zur “Interkulturellen Lernbegleitung” als Ausbildungsbestandteil für angehende Lehrkräfte.

Interkulturelle Lernbegleitung im Grundschulbereich

Gerald Schreck von Reischach und

Der Autor berichtet über ein Modellprojekt zur interkulturellen Lernbegleitung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit dem Jugendamt des Rhein-Neckar Kreises.

Begleiten statt ausgrenzen

Ingrid Dietrich

In diesem Beitrag wird ein Tandem – Förderprojekt in Kooperation mit dem Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises vorgestellt. In diesem Projekt erhalten Kinder mit Migrationshintergrund in schwierigen Lebenslagen ein Jahr lang Tandem-Förderung durch Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Eine Chance für Schüler und künftige Lehrer

Agnieszka Salek-Schwartze

In diesem Beitrag wird das Projekt “Förderunterrricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund” der Stiftung Mercator aus Essen vorgestellt. Durch außerschulische und kostenfreie Förderung sollen die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen verbessert werden. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf den Schülern mit Migrationshintergrund, denn im Förderunterricht werden gleichzeitig künftige Lehrer ausgebildet.

"Fit in Deutsch"

Ingrid Dietrich und Sylvia Selke

In diesem Artikel wird über ein Förderprogramm des Interkulturellen Kompetenzzentrums für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund an vier Hauptschulen der Region Weinheim / Badische Bergstraße berichtet. Hierfür werden Lehramtsstudierende durch Begleit- und Supervisions-Seminare auf ihre Aufgaben vorbereitet und und können schon im Studium interkulturelle Lehr- und Handlungskompetenz erwerben.

Migranteneltern als Bündnispartner für den Schulerfolg

Paul Richter

In diesem Beitrag wird über ein an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg angebotenes Seminar berichtet, welches in Kooperation mit dem im vorigen Artikel beschriebenen Projekt “Fit in Deutsch” für Lehramtsstudierende angeboten wird. Ziel des Seminars ist es, eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Förderlehrern des Projekts und Eltern zu ermöglichen.

Bildungsnetzwerk Hochschule, Schule und Kommune: Das Modell der Weinheimer Bildungskette

Ulrike Süss

Das Bild der Bildungskette steht in Weinheim für das Prinzip der lokalen Verantwortungsgemeinschaft und Erziehungspartnerschaft für gelingende Lernwege der Kinder, in denen sie ihre spezifischen Stärken, Interessen, Ziele und lebensweltlichen Resourcen für sich nutzen können. Die Erziehungs und Bildungspartner, die die Kinder in Weinheim dabei unterstützen und begleiten sollen, sind z.B. die Elternhäuser, andere Personen aus der unmittelbaren Lebenswelt der Kinder, Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten und Schulen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus der Kommune, zivilgesellschaftliche Partnerinnen und Partner aus gemeinnützigen Stiftungen und Kooperationspartner aus aus der regionalen Wirtschaft und Betrieben.