In: Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2019 – 12 (1) [digital]:

„Do not mind the gap!“

Studie zur Stabilität der selbsteingeschätzten Kompetenzentwicklung im Übergang vom Praxissemester zum Vorbereitungsdienst

5,00

Bibliographische Angaben

Der Beitrag ist in folgendem Heft erschienen

Lehrerbildung auf dem Prüfstand 2019 – 12 (1) [digital]

13,90

Autoren Benjamin Dreer
Thomas Bock
Protzel Madlen
Band/Heft 1
Erscheinungsjahr 2019
Jahrgang 12
ISSN 1867-2779
Seiten 25
Sprache Deutsch
Dateiformat DRM-freies Portable Document Format (.pdf)

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Studien zur Erfassung der Wirksamkeit des Praxissemesters enden häufig mit einer Messung der Kompetenz(einschätzung) am Ende des Praktikums. Aus diesem Grund fehlen bislang Erkenntnisse zur Stabilität der Kompetenzentwicklung einige Zeit nach dieser bedeutsamen schulpraktischen Erfahrung. Im vorliegenden Beitrag wurde untersucht, inwieweit im Praxissemester erworbene Kompetenzen einige Zeit nach dem Praktikum und während des ausbildungsfreien Übergangs in den Vorbereitungsdienst stabil blieben. Es wurde außerdem analysiert, unter welchen Bedingungen diese Stabilität im Besonderen vorliegt. Dazu wurden 79 Absolvierende der Universität Erfurt im Längsschnitt zu drei Messzeitpunkten (prä, post und follow up) über eineinhalb Jahre befragt. Die Angaben von 48 Teilnehmenden, die über alle drei Messzeitpunkte ausgewertet werden konnten, zeigten, dass sieben von acht der für den Lehrberuf relevanten Kompetenzfacetten auch noch ein halbes bis ein ganzes Jahr nach Abschluss des Praxissemesters stabil blieben. Es wurde außerdem deutlich, dass die Stabilität der Kompetenzentwicklung in den meisten Facetten unabhängig von der Art der Überbrückungstätigkeit ist, die die angehenden Lehrpersonen bis zum Antritt des Vorbereitungsdienstes durchführten.