Landauer Schriften zur Kommunikations- und Kulturwissenschaft (18):

Herausforderung Mehrsprachigkeit

Interkomprehension und Lesekompetenz in den zwei romanischen Sprachen Französisch und Spanisch

34,90

Bibliographische Angaben

Autoren Isabelle Mordellet-Roggenbuck
Band/Heft 18
Erscheinungsjahr 2011
ISBN-13 978-3-941320-68-0400
ISBN-10 1-320680-40-2
Sprache Deutsch
Bindung Softcover

Inhaltsverzeichnis

In den letzten Jahren entwickelte sich mit der Interkomprehensionsforschung ein Forschungszweig, der vor allem die Untersuchung rezeptiver Mehrsprachigkeit zum Gegenstand hatte. Die Förderung der Lesekompetenz fand dabei besondere Berücksichtigung. Was bedeutet nun Mehrsprachigkeit im Rahmen der aktuellen Fremdsprachendidaktik? Warum ist es für die neue Schülergeneration so wichtig, mehrsprachig zu werden? Wie ist es möglich, aufgrund von Französischkenntnissen eine Lesekompetenz in einer anderen romanischen Sprache zu entwickeln? Inwiefern kann das Interkomprehensionsprinzip eine neue Herangehensweise in der Fremdsprachenvermittlung begründen?
Zur Beantwortung solcher Fragen werden zunächst einige theoretische Ansätze sowie wichtige kognitive und emotionale Voraussetzungen interkomprehensiven Lernens vorgestellt. Der Hauptteil des Buches widmet sich sodann einer empirischen Untersuchung, in der gezeigt wird, wie erwachsene Lerner mit guten Französischkenntnissen und ohne Kenntnis des Spanischen einen authentischen spanischen Pressetext interkomprehensiv zu verarbeiten vermögen. Die vorliegende Studie will zur weiteren Erforschung der Interkomprehension als Lernmethode und zu ihrer Umsetzung im Schulalltag beitragen.

Isabelle Mordellet-Roggenbuck ist Professorin für Didaktik der romani-schen Sprachen an der Universität Duisburg-Essen. In Forschung und Lehre beschäftigt sich die Romanistin u. a. mit Mehrsprachigkeitsdidak-tik, europäischer Sprachenpolitik sowie der Vernetzung der beiden Sprachen Französisch und Spanisch im Fremdsprachenunterricht.