In: Empirische Pädagogik 2017 – 31 (1):

Wirkung der globalen Textkohäsion auf das Leseverständnis von Schülern mit heterogenen Lesevoraussetzungen

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Inhalt

Mit einer experimentellen Studie wurde untersucht, ob die globale Textkohäsion ein Angebot für Schüler aus neunten Klassen darstellt, womit ihnen das Sachtextverständnis erleichtert wird. Analysiert wurde, welche Schüler hinsichtlich allgemeiner soziokultureller und migrationsspezifischer Lesevoraussetzungen von den Textoptimierungen profitieren. Zwei Versionen eines Sachtextes wurden als unabhängige Variable miteinander verglichen: eine global kohäsive und eine global inkohäsive Version. Als abhängige Variable wurde das Leseverständnis erhoben. Der Zeitpunkt des Deutscherwerbs, die Familiensprache und der häusliche Buchbesitz wurden als Lesevoraussetzungen erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schüler hinsichtlich dieser einbezogenen Lesevoraussetzungen unterschiedlich stark von der globalen Textkohäsion profitieren. Die Befunde werden hinsichtlich möglicher Konsequenzen für die Gestaltung von Unterrichtstexten und eines systematischen Leseunterrichts diskutiert.

Schlagwörter: Leseverständnis – Lesevoraussetzungen – Textkohäsion – Textverständlichkeit

Bibliographische Angaben

Der Beitrag ist in folgendem Heft erschienen
Verlag empirische Pädagogik (Hrsg.)
2017

Empirische Pädagogik 2017 – 31 (1) [digital]

11,90

Autor*innen Anke Schmitz
Band/Heft 31
Erscheinungsjahr 2017
ISSN 0931-5020
Seiten 28-45
Sprache Deutsch
Dateiformat DRM-freies Portable Document Format (.pdf)