In: Empirische Pädagogik 2016 – 30 (3/4):

Ursachen des Studienabbruchs und Anforderungen an die Prävention

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Inhalt

Der vorliegende Beitrag untersucht Ursachen und Präventionsmöglichkeiten des Studienabbruchs. Das Phänomen des Studienabbruchs stellt sich dabei als Prozess dar und erfährt eine entsprechende theoretisch-konzeptionelle Rahmung, die sich am studentischen Lebenslauf mit verschiedenen Phasen orientiert. Mittels einer logistischen Regressionsanalyse (Berechnung von average marginal effects) werden zentrale Einflussgrößen aus diesen Phasen hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Wahrscheinlichkeit eines Studienabbruchs untersucht. Es zeigt sich, dass Faktoren der vorhochschulischen Bildungswege, der Studienwahl und -vorbereitung einen Abbruch des Studiums begünstigen können. Letztgenannte Effekte lassen sich zum Teil durch individuelle (soziale Integration) hochschulische (Betreuung im Studium) und außerhochschulische Faktoren (Erwerbstätigkeit und sichere Finanzierungslage) kompensieren. Sie vermögen es allerdings bislang nicht, den Einfluss vorhochschulischer Bildungswege entscheidend zu mindern. Die daraus folgenden Implikationen für die Prävention von Studienabbrüchen werden abschließend kritisch diskutiert.

Schlagwörter: Modell des Studienabbruchs – Prävention von Studienabbruch – Studienabbruch – studentischer Lebenslauf

Bibliographische Angaben

Der Beitrag ist in folgendem Heft erschienen
Agathe Bienfait und Andreas Frey (Hrsg.)
2016

In: Empirische Pädagogik 2016 – 30 (3/4) [digital]:

Ausbildungs- und Studienabbrüche

Empirische Befunde, Ursachen und Möglichkeiten der Prävention

17,90

Herausgeber*innen Agathe Bienfait
Andreas Frey
Autor*innen Sören Isleib
Ulrich Heublein
Band/Heft 3/4
Erscheinungsjahr 2016
Jahrgang 30
ISBN-13 978-3-944996-31-8
ISBN-10 3-944996-31-3
ISSN 0931-5020
Seiten 513-530
Sprache Deutsch
Dateiformat DRM-freies Portable Document Format (.pdf)