Silke Neuderth (2004)

Psychologie (48):

Externe Qualitätssicherung durch Peer-Review

Entwicklung und Evaluation eines Peer-Review-Verfahrens in den Kliniken zur Berufsgenossenschaftlichen Stationären Weiterbehandlung der gesetzlichen Unfallversicherung

32,90

Bibliographische Angaben

Autoren Silke Neuderth
Band/Heft 48
Erscheinungsjahr 2004
ISBN-13 978-3-937333-01-4
ISBN-10 3-937333-01-0
Seiten 279
Sprache Deutsch
Bindung Softcover

Inhaltsverzeichnis

Qualitätssicherung wird vor dem Hintergrund der gesetzlichen Bestimmungen und der angespannten Lage im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung gewinnen. In der medizinischen Rehabilitation stellt das Peer-Review-Verfahren bereits seit mehreren Jahren ein Routine-Instrument der externen Qualitätssicherung durch die Kostenträger dar. Es wird eingesetzt, um eine Qualitäts-Bewertung von Behandlungsprozessen durch Fachkollegen durchzuführen. Nahezu jede medizinische Rehabilitationsklinik ist an einem Peer-Review-Verfahren der Kostenträger beteiligt.
In Zukunft wird die Qualität der Klinikbehandlung ein wichtiges Kriterium für die Versorgungsplanung und Zuweisungssteuerung darstellen. Damit ist die Forderung verknüpft, dass die Bewertungsverfahren wissenschaftlichen Standards genügen.
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines Peer-Review-Verfahrens als externe Qualitätssicherungsmaßnahme in den Kliniken zur Berufsgenossenschaftlichen Stationären Weiterbehandlung (BGSW) der gesetzlichen Unfallversicherung. Dabei stehen Fragen der Praktikabilität des Verfahrens, der Reliabilität sowie der Aussagekraft der erzielten Ergebnisse im Vordergrund.
Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Ressourcenverbrauchs durch Qualitätssicherungsprogramme ist zu fordern, dass sich die Qualitätssicherung der Herausforderung der Evaluation ihrer Ergebnisse stellen muss. Dieses Buch gibt einen Anstoß dafür, auch etablierte Verfahren wie das Peer-Review einer kritischen Evaluation zu unterziehen und auf Basis der Ergebnisse, gemeinsam mit den betroffenen Ärzten, Kostenträgern, Klinikbetreibern und Patienten, Möglichkeiten einer Weiterentwicklung zu diskutieren.