Pädagogische Hochschule Heidelberg - Institut für Weiterbildung (Hrsg.) (2006)

Perspektiven zur pädagogischen Professionalisierung (70):

Lernen in Projekten

12,90

Bibliographische Angaben

Herausgeber Pädagogische Hochschule Heidelberg - Institut für Weiterbildung
Band/Heft 70
Erscheinungsjahr 2006
ISBN-13 978-3-937333-28-1
ISBN-10 3-937333-28-2
ISSN 1861-2369
Seiten 80
Sprache Deutsch
Bindung Softcover

Inhaltsverzeichnis


Beiträge

Marold Wosnitza und Balthasar Eugster
Die Projektmethode – eine an Lernprozessen orientierte Betrachtung

Carl-Peter Buschkühle
Lernen im künstlerischen Projekt

Veronika Strittmatter-Haubold und Anneliese Wellensiek
Reflexive Lehrerbildung in Projektseminaren

Dörthe Krause und Peter Eyerer
TheoPrax als Methode

Ulrike Ohl
Qualifizierung künftiger Lehrerinnen und Lehrer durch projektorientierte Hochschulseminare

Anette Bräunling, Anne Katrin Link, Christian Minuth und Linda Ortolani
„Reise nach Absurdistan” – Das Grauen in der Idylle. Erfahrungen mit einem Projekt


Beschreibung der Beiträge

Die Projektmethode – eine an Lernprozessen orientierte Betrachtung

Marold Wosnitza und Balthasar Eugster

Im Grundlagenartikel von Marold Wosnitza und Balthasar Eugster zeigen die beiden Autoren die Verwebung von Schul- und Lebenshandeln auf, mit dem lerntheoretischen Blick, dass das Lernen in Projekten für beides eine Bedeutung hat.

Lernen im künstlerischen Projekt

Carl-Peter Buschkühle

Nach Carl-Peter Buschkühle kommen der Kunst im schulischen Kontext verschiedene Bedeutungen zu, die in radikalem Gegensatz zu einem falsch verstandenen und praktizierten Kunstunterricht und seinen Kürzungen im Gefüge der Stundentafel stehen. Er stellt dabei verschiedene Aspekte des künstlerischen Denkens und Handelns in den Mittelpunkt, von denen er dann Elemente der Dekonstruktion ableitet, die künstlerisches Denken fördern.

Reflexive Lehrerbildung in Projektseminaren

Veronika Strittmatter-Haubold und Anneliese Wellensiek

Im Beitrag von Veronika Strittmatter-Haubold und Annelie Wellensieck geht es um die reflexive Lehrerbildung, die vor allem durch die Form von Projektseminaren gefördert werden kann. In ihrem Beitrag stellen sie zwei Seminare gegenüber.

TheoPrax als Methode

Dörthe Krause und Peter Eyerer

Frontalunterricht möchten Dörthe Krause und Peter Eyerer gerne durch die kombinierte Lehr-Lern-Methode, der TheoPrax-Methodik, die seit knapp 10 Jahren für Schule und Hochschule entwickelt und permanent weiterentwickelt wurde, ablösen oder doch zumindestens bereichern. Projekte mit Ernstcharakter stellen für sie den Königsweg zu einem motivierenden Lernen dar, der vor allem auch die aktive Wissensbeschaffung als Kernkompetenz erfolgt.

Qualifizierung künftiger Lehrerinnen und Lehrer durch projektorientierte Hochschulseminare

Ulrike Ohl

In einem Bericht über das Lernen in ergebnisoffenen Projekten mit „Ernstcharakter“ reflektiert Ulrike Ohl ihre Erfahrungen als Dozentin mit Gruppen von Studierenden in der Geographie-Didaktik. Ebenso verdeutlicht sie die Chancen, aber auch die Schwierigkeiten und Grenzen dieser Methode.

„Reise nach Absurdistan” – Das Grauen in der Idylle. Erfahrungen mit einem Projekt

Anette Bräunling, Anne Katrin Link, Christian Minuth und Linda Ortolani

Am Ende des Themenheftes befindet sich ein Erfahrungsbericht aus einem Projektseminar im Fach Französisch. Studierende schreiben über ihre Erfahrungen und einzelnen Etappen, die sie während ihres Projektes durchlaufen haben, welche Lernchancen sie hatten und wie sie die Methode einschätzen.