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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung
Zusammenfassung des Artikels: 2010, 16, 95-117
Heiko Girnth / Sascha Michel
Die Entwicklung der Neuen Medien bietet nicht nur bisher ungeahnte und unerschlossene Möglichkeiten der medialen Selbstprofilierung der einzelnen Parteien innerhalb und außerhalb des Wahlkampfes, sondern die technischen Voraussetzungen führen auch zur Herausbildung neuer Subklassen bereits etablierter Kommunikationsformen. Mit Rapid Response wird in dem Beitrag ein neuer Texttyp vorgestellt, welcher das technische Potenzial des Internets zu strategischen, d.h. persuasiven Zwecken ausbeutet, um die Eigengruppe auf- und die Fremdgruppe abzuwerten. Ein intermedialer Vergleich mit entsprechenden nicht-elektronisch übermittelten Textsorten zeigt, dass die Dialoginszenierung primär der Suggerierung von Objektivität dient.
Inhalt:
| 1. | Einleitung |
| 2. | Der Texttyp Rapid Response. Eine erste Annäherung |
| 3. | Eine Mehrebenenanalyse |
| 3.1. | Die Textbausteine |
| 3.2. | Textfunktionen und Sprecherhandlungen in Rapid Response |
| 3.3. | Die argumentative Themenentfaltung in Rapid Response |
| 4. | Das Persuasionspotenzial von Rapid Response |
| 5. | Intermedialer Vergleich |
| 5.1. | Die Textbausteine |
| 5.2. | Die Textfunktionen |
| 5.3. | Die argumentative Themenentfaltung |
| 5.4. | Das Persuasionspotenzial |
| 5.5. | Das Prinzip der Repräsentationalität |
| 6. | Resümee |
| Literaturverzeichnis |