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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung
Zusammenfassung des Artikels: 2010, 16, 7-16
Stefan Hauser / Martin Luginbühl
Medien, Texte und Kultur(en) zueinander in Beziehung zu setzen und nach den wechselseitigen Bedingungsverhältnissen zu fragen, ist zu einem der Schwerpunktthemen der jüngeren kulturwissenschaftlich orientierten Sprachwissenschaft geworden (vgl. Günthner / Linke 2006). Allerdings ist die Erkenntnis, dass sich Texte aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen auf verschiedenen Ebenen unterscheiden (können), nicht gänzlich neu. Die kontrastive Textologie hat bereits vor rund drei Jahrzehnten begonnen, derartige Unterschiede im Bezug auf zahlreiche Textsorten zu dokumentieren. Neu ist hingegen, dass sich die aktuelle Diskussion durch eine in verschiedener Hinsicht erweiterte Perspektivierung des Gegenstandsbereichs sowie durch Neukonzeptualisierungen einzelner Theoreme und Begrifflichkeiten auszeichnet. Wesentliche Entwicklungsschritte der kontrastiven Textologie werden im Folgenden schlaglichtartig dargestellt, um im Anschluss daran auf einige grundlegende Fragen näher eingehen zu können, die im Zusammenhang mit der Neuperspektivierung des Gegenstandsbereichs zu diskutieren sind.
Inhalt:
| 1. | Frühere Entwicklungen |
| 2. | Kontrastive Medienanalysen |
| 3. | Zu den Beiträgen dieses Bandes |
| Literaturverzeichnis |