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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung

Zusammenfassung des Artikels: 2010, 16, 67-93

People’s voices

Eine diachrone Betrachtung persönlicher Zitate in der britischen Presse

Birte Bös

Der Gebrauch direkter Zitate im Rahmen einer individualisierten Personendar­stellung in britischen Nachrichtentexten hat in den vergangenen drei Jahrhunderten explosionsartig zugenommen und einen Trend zur deutlichen formalen Markierung und funktionalen Differenzierung durchlaufen. Die Zitierpraktiken spiegeln die Tendenz zur personenzentrierten Darstellung von Ereignissen und sind Zeichen einer sich wandelnden journalistischen Kultur, die nicht nur von den einzelnen Journalisten, sondern von den sich verändernden Rahmenbedingungen zwischen dem 18. und dem 21. Jahrhundert geprägt sind.

Inhalt:

1. Einleitung
2. Terminologische und kommunikationstheoretische Grundlagen
2.1 Kategorien der wiedergegebenen Rede
2.2. Spezifizierung der Kommunikationssituation
2.3. Zitiergenauigkeit in Zeitungen – “the verbatim assumption”
3.  Zusammenstellung des Untersuchungsmaterials und quantitative Ergebnisse
4. Funktionen von direkter Redewiedergabe in Nachrichtentexten
4.1. Direkte Rede und Freie Direkte Rede in der modernen Presse
4.2. Direkte Rede und Freie Direkte Rede im Rostock Newspaper Corpus (RNC)
4.3. Simulierte Rede im RNC
5. Resümee
  Literaturverzeichnis