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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung
Zusammenfassung des Artikels: 2010, 16, 149-178
Stefan Hauser
Der vorliegende Beitrag geht von methodologischen Überlegungen aus, die für kontrastiv angelegte Fragestellungen im Bereich der Textlinguistik bedeutsam sind. Mit Blick auf die These der kulturellen Gebundenheit von Textsorten wird zunächst die Frage gestellt, welche Voraussetzungen für einen Textsortenvergleich gegeben sein müss(t)en, um fundierte Aussagen über die Kulturalität der verglichenen Texte machen zu können. Die Überlegungen beziehen sich primär auf die so genannte Paralleltextanalyse, die in zahlreichen kulturkontrastiven Arbeiten Anwendung findet. Schließlich wird eine erweiterte Variante der Paralleltextanalyse vorgestellt, die auf dem Vergleich von vier Teilkorpora beruht, von denen jeweils zwei derselben Sprache angehören. Zu welchen Befunden – aber auch zu welchen weiter führenden Fragen – dieses methodische Vorgehen führt, wird exemplarisch an zwei Beispielen dargelegt.
Inhalt:
| 1. | Überlegungen zur Methodologie kontrastiver Medienanalysen |
| 2. | Die Textsorte „Presseinterview“ im Vergleich |
| 2.1. | Das Interview in der deutschsprachigen Tagespresse |
| 2.2. | Das Interview in der englischsprachigen Tagespresse |
| 2.3. | Beispiel eines Textsortentransfers |
| 2.4. | Erste Folgerungen |
| 3. | Redeeinleitung bei direkten Redezitaten |
| 3.1. | Redeindizierende Verben |
| 3.2. | Modalisierende Elemente |
| 3.3. | Elliptische Redekennzeichnungen |
| 4. | Direkte Redewiedergabe im Vergleich |
| 4.1. | Redeindizierende Verben im Vergleich |
| 4.2. | Tempusverwendung im Vergleich |
| 4.3. | Modalisierende Elemente im Vergleich |
| 4.4. | Elliptische Redekennzeichnungen im Vergleich |
| 5. | Fazit und Ausblick |
| Literaturverzeichnis |