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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung

Zusammenfassung des Artikels: 2009, 15, 63-86

Modalpartikeln im gesprochenen und geschriebenen Deutsch

Stephan Stein

Modalpartikeln angemessen zu verwenden gehört zu den unverzichtbaren Voraussetzungen einer entwickelten kommunikativen Kompetenz. Weil aber die deutsche Sprache sehr (modal)partikelreich ist und weil Modalpartikeln ihre Wirkung weniger auf semantischer als auf pragmatischer Ebene entfalten, stellen sie für Lerner des Deutschen als Fremdsprache oft eine enorme Schwierigkeit dar. Da Modalpartikeln unbestritten ein typisches Phänomen gesprochener Sprache sind, werden aus dieser Sicht zunächst ihre Eigenschaften vorgestellt; darauf aufbauend wird gezeigt, wie Modalpartikeln als Ausdrucksmittel für kommunikative Nähe auch in geschriebener Sprache vorkommen. Der Beitrag geht abschließend der Frage nach, wie Modalpartikeln zum Gegenstand der Fremdsprachendidaktik gemacht werden können.

Inhalt:

1.     Einstieg: Modalpartikeln zwischen Nähe- und Distanzkommunikation
2.     Abgrenzung und Eigenschaften von Modalpartikeln
2.1.  Entstehung und Homonymie
2.2.  Eigenschaften
2.3.  Beschreibungsmethode
3.     Modalpartikeln als Mittel zum Ausdruck kommunikativer Nähe
3.1.  Modalpartikeln aus medialer und konzeptioneller Sicht
3.2.  Modalpartikeln und „Vermündlichungstendenzen“
4.     Modalpartikelforschung und Ihr Potenzial für die Fremdsprachendidaktik
4.1.  Ausgangssituation und Zielsetzung
4.2.  Befunde aus der Zweitspracherwerbsforschung
4.3.  Anforderungsprofil und Vermittlungsziele
4.4.  Vermittlungsschritte
5.     Fazit
        Literaturverzeichnis