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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung

Zusammenfassung des Artikels: 2009, 14, 73-104

Didaktische Reflexionen zur Lektüre und Produktion von Hypertexten im Unterricht

Manfred Overmann

Einer mediengestützten Lesedidaktik wird die Aufgabe zugetragen, traditionel­le Lese- und Texterschließungstechniken um Strategien der elektronischen Textarbeit und Navigation zu ergänzen. Nach einer Begriffsbestimmung zei­gen wir an Hand eines Beispiels zum article partitif die didaktischen Vorteile einer hypertextuellen Präsentation für den Anfangsunterricht, die durch multi­ple Driftmöglichkeiten differenzierte individuelle Lernpfade eröffnet und auch gehirnphysiologische Memorisierungsaspekte berücksichtigt. Die hypertextu­elle Analyse eines Chanson-Moduls von Michel Rivard zeigt für die Oberstufe ein multidimensionales, lerner- und aufgabenorientiertes Hypertextmodell, das durch systematische didaktische Anweisungen zur Hypertextproduktion und zahlreiche Modulbeispiele als offene Lernsysteme exemplifiziert wird.

Inhalt:

1. Lesen von Texten
2. Definition und Beispiele von Hypertexten
3. Recherche-Strategien im World Wide Web als Hypertext
4. Lektüre von Hypertexten
5. Vorteile hypertextuellen Lernens
5.1.

Beispiel1: L’article partitif

5.2. Beispiel 2: Le cœur de ma vie
6. Produktion von Hypertexten
6.1. Didaktische Schritte
6.2. Lernziele
7. Ausblick
  Literaturverzeichnis
  Anhang