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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 10 (2006), 455-463
Tango in finnischem Gewand
Harri Kaitila
Der Tango, Mitte des 19. Jahrhunderts von andalusischen Auswanderern in Argentinien populär gemacht, kehrte im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts über Paris nach Europa zurück und wurde in der Zeit des Ersten Weltkrieges auch in Finnland populär. Seine typisch finnische Prägung – eine Mischung aus sentimentaler Melancholie, russischer Romanze sowie Marschrhythmen – erhielt er in den späten 40er Jahren. Seine Blütezeit erlebte der finnische Tango in den 50er und 60er Jahren, und seit Ende der 80er Jahre gelangte er erneut zu hoher Popularität. Heute ist er ein fester Bestandteil der finnischen Seele und wird wegen seiner Ausdruckstiefe und Interpretationsmöglichkeiten immer mehr auch von Musikern aus dem Bereich der Klassik entdeckt.
Inhalt:
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1. |
Über die Geschichte des Tangos |
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1.1. |
Blick auf den Ursprung des Tangos |
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1.2. |
Wie der Tango nach Finnland kam |
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1.3. |
Kriegserfahrungen – Nährboden des finnischen Tangos |
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2. |
Tango – Vielfalt der Möglichkeiten |
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2.1. |
Als der Tango wieder salonfähig wurde |
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2.2. |
Von den Tanzdielen zum Konzertpodium |
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2.3. |
Adaptionen und Parodien |
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3. |
Übersetzung der finnischen Tangolyrik |
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3.1. |
Der finnische Tango im schwedischen Exil |
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3.2. |
„Goldene Klassiker“ auf Deutsch |
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Stand: 25.09.06