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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 10 (2006), 381-410
Drei auf einen Streich
Reformeifer der Politik und Arbeitsbedingungen an finnischen Hochschulen – am Beispiel des Germanistischen Instituts der Universität Helsinki
Hannele Kohvakka / Hartmut E. H. Lenk
Mehr Studierende werden von weniger Lehrkräften immer intensiver betreut, wobei die Aufgaben in der Verwaltung zunehmen und jeder Lehrende auch forschen soll – so kann man die Entwicklung der vergangenen Jahre an vielen philologischen Instituten in Finnland zusammenfassend beschreiben. Durch verschiedene Reformen in den 90er Jahren wurden die Handlungsspielräume der Institute sowie die Arbeitsaufgaben der verschiedenen Gruppen innerhalb des Lehrpersonals z.T. deutlich verändert. Dies wird am Beispiel des Germanistischen Instituts der Universität Helsinki erläutert, wo sich einige typische Tendenzen besonders klar zeigen. Im Jahre 2005 waren hier gleich drei größere Zusatzprojekte zu realisieren: Die Studienreform nach dem Bologna-Abkommen, die Vorbereitungen zu einem neuen Gehaltssystem und die Evaluierung der Forschung durch eine internationale Expertenkommission.
Inhalt:
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1. |
Die Helsinkier Germanistik |
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2. |
Das Germanistikstudium |
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2.1. |
Studienbedingungen und ‑dauer |
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2.2 |
Entwicklung der Studentenzahlen und Abschlüsse |
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2.3. |
Struktur der Ausbildung in den 1980er Jahren |
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3. |
Reformen der 90er Jahre |
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3.1. |
Reform der universitären Selbstverwaltung |
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3.2. |
Finanzierungsreform und Leistungsorientierung |
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3.3. |
Arbeitszeit- und Dienstrechtsreform: Einheit von Forschung und Lehre |
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3.4. |
Die Studienreform Mitte der 90er Jahre |
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4. |
Reformen zu Beginn des 21. Jahrhunderts |
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4.1. |
Der „Bologna-Prozess“ |
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4.2. |
Das neue Gehaltssystem UPJ |
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5. |
Das Jahr 2005 |
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Literaturverzeichnis |
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Stand: 25.09.06