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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung

Zusammenfassung des Artikels: 2008, 13, 87-114

Output-Orientierung und Inhaltsmotivierung

Ein integrativer unterrichtsmethodischer Lösungsansatz

Krista Segermann

Der gegenwärtige Pendelausschlag von der Input- zur Output-Orientierung oder von der Stoffbeschreibung zur standardisierten Kompetenzbeschreibung könnte für den Fremdsprachenunterricht segensreich sein, wenn dabei auch deutlich würde, wie denn die geforderten Kompetenzen methodisch zu vermitteln sind. Ziel, Inhalt und Methode (nach dem ‚alten‘ Lehrplanmodell der Berliner Schule) müssten bei der neuen Kompetenzorientierung gleichermaßen bedacht und in einen konsistenten Zusammenhang gebracht werden. Nur so könnte die curriculare Neuerung sich als substantieller Fortschritt erweisen, anstatt als Modetrend im Vagen zu verpuffen oder – schlimmer noch – die geforderten fremdsprachlichen Kompetenzen als unerreichbar und folglich als utopisch zu diskreditieren.

Inhalt:

1.    Der Standardisierungsdruck der Lehrplanmodelle
2.    Die standardisierte Leistungsmessung des EPS
2.1. Das EPS als Promotor für eine Verbesserung des FU?
2.2. Die didaktisch-methodischen Implikationen des Kompetenzrasters
3.    Methodeninduzierte Hindernisse für die Kompetenzentwicklung und deren Überwindung
3.1. Sprachanwendungsmodell versus Sprachverwendungsmodell
3.2. Qualitativer Leistungssprung versus quantitative Kompetenzsteigerung
4.    Zusammenfassende Gegenüberstellung der gegensätzlichen didaktisch-methodischen Verfahren
5.    Fazit
       Literaturverzeichnis