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Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung
Zusammenfassung des Artikels: 2008, 13, 193-214
,Integrierte Fremdsprachenarbeit‘ und Standards in der Lehrerbildung
Heinz-Helmut Lüger
„Die Masse der Studierenden soll in die Wissenschaft nur noch so weit eingeführt werden, wie es zur Vorbereitung auf die berufliche Praxis unumgänglich ist. [...] Die Versuchung liegt nahe, das Kind mit dem Bade auszuschütten und alles für überflüssig zu erklären, was keine unmittelbare praktische Relevanz besitzt.“ (Morkel 2000: 21)
„Was die Bildungsreformer aller Richtungen eint, ist ihr Haß auf die traditionelle Idee von Bildung.“ (Liessmann 2006: 52)
Bologna-Prozeß, Professionalisierung, Qualitätssicherung, Kompetenzstandards, Output- oder Outcome-Orientierung, so lauten einige der Schlagworte, die gegenwärtig die Diskussion um Bildung, Ausbildung und Studienreform bestimmen. Umfassende Veränderungen auf allen Ebenen sind angesagt, und das in einem kaum noch überbietbaren Tempo. In diesem Beitrag soll es nun im Anschluß an einen Überblick zur Studienreform im Fach Französisch um die Skizzierung und Analyse eines speziellen Bereichs der Lehrerbildung gehen, und zwar um eine Komponente für das frühe Fremdsprachenlernen, die sog. ,integrierte Fremdsprachenarbeit‘.
Inhalt:
1. Bildungspolitischer Kontext
2. Kompetenzstandards und Lehrerbildung
3. ,Integrierte Fremdsprachenarbeit‘
3.1. Integrierte Fremdsprachenarbeit: Anspruch und schulische Wirklichkeit
3.2. IFA als lehrerbildendes Reduktionsmodell
4. Ausblick
Literaturverzeichnis