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Lehrerbildung auf dem Prüfstand
2009, 2(1), 10-27
Franz Schott und Shahram Azizi Ghanbari
Zusammenfassung: Eine Verbesserung des Bildungswesens erfordert eine verstärkte Output-Orientierung. Wenn dabei Output verstanden wird als die Kompetenzen, welche die Lernenden sich im Unterricht aneignen, dann sollte dieser kompetenzorientiert sein. Deshalb sollte die Kompetenz der Lehrkräfte, kompetenzorientiert zu unterrichten, erforscht und gefördert werden – eine Herausforderung sowohl für die Wissenschaft wie für die Praxis. Wir analysieren diese Herausforderung, indem wir die gegenwärtig benutzten Begriffe „Kompetenz“ und „kompetenzorientierter Unterricht“ kritisch diskutieren. Ein Ergebnis dieser Diskussion ist, dass der wichtigste Aspekt eines kompetenzorientierten Unterrichts seine Validität bezüglich der angestrebten Unterrichtsziele ist. Wir stellen dazu einen theoretisch fundierten und empirisch erprobten Ansatz zur Lehrerkompetenz, zielvalide zu unterrichten, vor.
Schlagwörter: kompetenzorientierter Unterricht – Lehrerkompetenzen – Unterrichtsqualität
Summary: The improvement of our educational system requires a stronger output orientation. If output is considered to be the competences acquired by the learners during the lessons, instruction should be competence-oriented. This is why the competence of the teaching staff to perform competence-oriented instruction needs to be investigated and imparted – a challenge for both: science and practice. We analyze this challenge by critically discussing the currently used terms ‘competence’ and ‘competence-oriented instruction’. One result of this discussion is the fact that the most important aspect of a competence-oriented instruction is its validity concerning instructional goals. We present a particular theoretically founded and empirically tested approach of the competence of goal-valid instruction.
Key words: competence-oriented instruction – competencies of teachers – quality of instruction