
Home: www.vep-landau.de
Empirische Pädagogik
Zeitschrift zu Theorie und Praxis erziehungswissenschaftlicher Forschung
Zusammenfassung des Artikels: 2002, 16 (1), 79-94
Lutz-Michael Alisch
Alisch, L.-M. (2002). Durchschnitte – Ergebnisse der Ergodentheorie zu ihrer Bedeutung für die empirische Forschung. Empirische Pädagogik, 16, 79-94.
Die vorliegende Arbeit fasst einige Ergebnisse der Ergodentheorie zusammen und gewinnt daraus eine argumentativ nachvollziehbare Grundlage für die Verwendung von Durchschnitten in der empirischen Forschung. Entgegen weit verbreiteter Auffassungen steht das nicht im Kontrast zu einzelfallorientierter Prozessforschung. Es wird ferner gezeigt, dass Durchschnitte grundsätzlich den Erfolg empirischer Forschung sicherstellen, dass mit ihrer Hilfe aus einzelnen Messreihen eine Fülle wichtiger Informationen über individuelle Verläufe gewonnen werden können, dass temporal nicht äquidistant erhobene Messreihen nicht per se problematisch sein müssen und inwiefern ein Vorteil darin besteht, auf kontinuierliche Beobachtungszeit zu verzichten.
Alisch, L.-M. (2002). Averages – Results from measurable dynamics and their role in empirical research. Empirische Pädagogik, 16, 79-94.
The paper summarizes several results from measurable dynamics. In a certain sense these results ensure that the basis of empirical research coincides with the convergence of averages. Moreover, there is indeed no controversy between averages and process research. It is possible to get relevant information about a process from averages of one of its sample paths. If we are missing temporal equidistances between the points of a measure sequence, this must not be irritating in any sense. Furthermore some advantages could arise from doing research without continous time.
Stand: 10.12.03